Liste der Baudenkmäler in Johannesberg (Bayern)

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der unterfränkischen Gemeinde Johannesberg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 15. April 2020 wieder und enthält 25 Baudenkmäler.

Wappen von Johannesberg

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen

Johannesberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Feldzuges 1870/71 Errichtet durch den Kriegerverein der Gemeinde, Sandsteinsockel mit reliefiertem Obelisk, auf der Vorderseite Schriftplatte aus weißem Marmor für Gefallene von 1914/18, 1889 D-6-71-133-22 BW
Hauptstraße 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johannis Enthauptung Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor und Turmfassade, bezeichnet am Hauptportal „1769“; mit Ausstattung D-6-71-133-1
weitere Bilder
Hauptstraße 4; hinter der Kirche
(Standort)
Friedhof D-6-71-133-1
Hauptstraße 4; hinter der Kirche, im Friedhof
(Standort)
Kruzifix Rotsandstein, 18. Jahrhundert D-6-71-133-1 BW
Hauptstraße 6
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, spätklassizistisch, 1861 D-6-71-133-2
Hauptstraße 6
(Standort)
Remise Bruchsteinbau mit Satteldach, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-71-133-2
Hauptstraße 8
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, Fachwerkhaus Zweigeschossig, verputzt, mit Satteldach, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-6-71-133-23
Hauptstraße 8
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, Nebengebäude Um 1800 D-6-71-133-23 BW
Hauptstraße 8
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, Kleintierstall Um 1800 D-6-71-133-23
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Prozessionsaltar Inschriftensockel mit Aufsatz, darin Relief des heiligen Wendelin (erneuert), Muschelwerkaufsatz mit Lamm Gottes, Rokoko, 1876 erneuert D-6-71-133-3
Nähe Gelnhäuser Straße; vor der Kapelle in Johannesberg
(Standort)
Wegkreuz Inschriftensockel mit Kruzifix, auffallend flach gearbeiteter Heiland, roter Sandstein, bezeichnet „1796“ D-6-71-133-4
An der Gelnhauser Straße
()
Wegkreuz Um 1840

nicht nachqualifiziert, i​m Bayerischen Denkmal-Atlas n​icht kartiert

D-6-71-133-6
Am Mühlbergswald
()
Wegkreuz 1815

nicht nachqualifiziert, i​m Bayerischen Denkmal-Atlas n​icht kartiert

D-6-71-133-5

Breunsberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buchackerstraße 1
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger, gestelzter Fachwerkbau mit Satteldach, frühes 19. Jahrhundert D-6-71-133-24 BW
Frankenstraße 18
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Fachwerk-Doppelhaus mit Satteldach, um 1800 D-6-71-133-25 BW
Kapellenstraße 4
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiges Fachwerkbauernhaus mit Satteldach, frühes 19. Jahrhundert D-6-71-133-26

Hagelhof

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Falkenbergweg; Hagelhof
(Standort)
Bildstock Mit Sockel, Schaft und Nischenhaus, Rotsandstein, bezeichnet „1898“ D-6-71-133-10

Oberafferbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hainfeldweg; an der Aschaffenburger Straße
(Standort)
Bildstock Runder Schaft mit vierseitigem Aufsatz und Bekrönungskreuz, Kreuzigungsrelief, um 1750 D-6-71-133-7
Oberafferbacher Straße 12
(Standort)
Bildstock der Schmerzensmutter Sockel mit Schaft und Nischenaufsatz, gefasste Holzfigur der Pietà D-6-71-133-11 BW
Birkenberg; Rückersbacher Straße
(Standort)
Feldkreuz Hoher Inschriftensockel mit überkragender Abdeckplatte, darauf Kruzifix, Sandstein, bezeichnet „1750“, erneuert 1984 D-6-71-133-9 BW
Rad; Waldabteilung Sattelhecke
(Standort)
Gedenkstein D-6-71-133-8 BW

Rückersbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Faustenäcker; am Sternberg, Flurabteilung Weben
(Standort)
Bildstock als Nachfolger eines ehemaligen hölzernen Hellchens Aus Ziegeln gemauert, Nische im Aufsatz mit Metallgitter verschlossen D-6-71-133-17 BW
Wingertsäcker; Schnellenweg
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Jakobshellchen Gefaster Vierkantschaft mit vierseitigem Aufsatz und Bekrönungskreuz, Rotsandstein, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-71-133-20 BW
Am Wingert; Flurabteilung Tannenfeld
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Dorfhellchen Vierkantsockel mit vierseitigem Aufsatz und zwei Inschriftenplatten, Sandstein, bezeichnet „1857“, erneuert 1986 D-6-71-133-19 BW
Hörsteiner Straße 14
(Standort)
Katholische Filialkirche Im Neubau Teile des Vorgängerbaus von 1799; mit Ausstattung D-6-71-133-12
Hörsteiner Straße 14; vor der Kirche
(Standort)
Bildstock 1918 D-6-71-133-12 BW
Hörsteiner Straße 27
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, um 1800 D-6-71-133-13
Königstein
(Standort)
Denkmal für die Schlacht bei Dettingen (1743) Sandsteindenkmal D-6-71-133-16 BW
Sonnenbergstraße 5
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau, um 1800 D-6-71-133-14

Steinbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Steinbacher Straße 28
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau, um 1800 D-6-71-133-21

Sternberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buchenacker
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Weißes Hellchen Gefaster Vierkantschaft mit übergiebeltem Nischenaufsatz, Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-71-133-15 BW

Ehemalige Baudenkmäler nach Ortsteilen

In diesem Abschnitt s​ind Objekte aufgeführt, d​ie früher einmal i​n der Denkmalliste eingetragen waren.

Steinbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vor Steinbacher Straße 28
(Standort)
Kruzifix als Kriegerdenkmal Um 1920 D-6-71-133-21

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Denis André Chevalley: Unterfranken. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band VI). Oldenbourg, München 1985, ISBN 3-486-52397-X.
Commons: Baudenkmäler in Johannesberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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