Liste der Baudenkmäler in Forstern

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Forstern zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Forstern

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Forstern

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hirschbachweg 1
(Standort)
Getreidekasten Bundwerkstadel des Parallelhofes mit eingebautem Blockbau-Getreidekasten, großer Holzständerbau mit flachem Satteldach, bezeichnet 1772, Getreidekasten 17. Jahrhundert D-1-77-119-2
Tadinger Straße 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter Saalbau mit dreiseitigem Chorabschluss mit angefügter Sakristei und Rautendachturm, im Kern spätgotisch, barockisiert 1722; mit Ausstattung D-1-77-119-1

Kreiling

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Kreiling
(Standort)
Stadel Bundwerkstadel des Parallelhofes in Riegelständerbauweise auf massivem Erdgeschoss und mit flachem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert D-1-77-119-3

Preisendorf

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchenstraße 4a
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Stephan Saalbau mit eingezogenem Chorabschluss und breitem Satteldachturm, zweite Hälfte 15. Jahrhundert, barockisiert; mit Ausstattung D-1-77-119-4
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Pullach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pullach 109
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Jakobus Saalkirche mit eingezogenem quadratischen Chor und Zwiebelturm, wohl 13. Jahrhundert, barockisiert Ende 17. Jahrhundert, Westturm in der Art Johann Baptist Lethners nach Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-77-119-5
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Tading

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pfarrer-Huber-Straße 5
(Standort)
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Saalbau mit eingezogenem halbrundem Chorabschluss und Spindelhelmturm, bedeutender spätbarocker Bau von Anton Kogler an Stelle eines gotischen Vorgängerbaus, 1714–17; mit Ausstattung; Friedhofsgebäude, kleiner Satteldachbau mit Figurennische, gleichzeitig. D-1-77-119-6
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Pfarrer-Huber-Straße 11, 11a
(Standort)
Bildstock dreiseitig mit spätgotischen Reliefs aus Rotmarmor, bezeichnet 1524. D-1-77-119-7 BW

Wetting

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wetting 19
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Pankratius kleiner Saalbau mit Haubenturm und geradem Chorabschluss, Neubau von Anton Kogler um 1720; mit Ausstattung D-1-77-119-8
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Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Forstern Haus Nr. 110
()
Bauernhaus Erdgeschossiges Bauernhaus mit Flachdach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, mit Riegel Bundwerkstadel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert
Forstern Haus Nr. 112
()
Kleinbauernhaus Kleinbauernhaus, überputzter Blockbau mit Erkerstüberl, zweite Hälfte 18. Jahrhundert
Forstern Haus Nr. 144
()
Bauernhaus Bauernhaus; eingeschossiger Mitterstallbau mit übertünchten Blockwänden, Bundwerk-Kniestock, gemauertem Stüberlvorbau und geschnitzten Details, zweite Hälfte 17. Jahrhundert und Anfang 19. Jahrhundert
östlich abseits der Straße
()
Getreidekasten Ehemaliger Getreidekasten; östlich abseits der Straße als Stall wieder aufgestellt, kleiner Blockbau, 17./18. Jahrhundert
Haus Nr. 76
()
Gasthof Gasthof mit stattlichem Stadel, Bundwerkteil Anfang 19. Jahrhundert
Pfarrer-Huber-Straße 11
()
Pestsäule Pestsäule bei Pfarrer-Huber-Straße 11.
() Kapelle Hofkapelle; 19. Jahrhundert; mit Ausstattung

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Wilhelm Neu, Volker Liedke: Oberbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band I.2). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.
Commons: Baudenkmäler in Forstern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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