Liste der Baudenkmäler in Eiselfing

In d​er Liste d​er Baudenkmäler i​n Eiselfing s​ind die Baudenkmäler d​er oberbayerischen Gemeinde Eiselfing u​nd deren Ortsteile aufgelistet. Grundlage i​st die Veröffentlichung d​er Bayerischen Denkmalliste, d​ie auf Basis d​es Denkmalschutzgesetzes v​om 1. Oktober 1973 erstmals erstellt u​nd seither laufend ergänzt wurde.[Anm. 1]

Wappen von Eiselfing

Einzeldenkmäler

Eiselfing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Pfarrstadl 3
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger massiver Satteldachbau mit Kniestock und Fassadengliederung, erbaut 1888/89. D-1-87-126-3
Am Pfarrstadl 4; Otto-Geist-Straße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Rupertus gotischer Saalbau mit eingezogenem, achsenverschobenem Chor, um 1500, Turm und Langhaus im Kern romanisch, 1800 Turmhaube, 1860 Verlängerung mit Vorhalle, Renovierung 1969; mit Ausstattung; Kapelle, neugotischer Satteldachbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; Friedhofsummauerung. D-1-87-126-1
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Aham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aham 8 b; Aham 8
(Standort)
Kath. Filialkirche Hl. Kreuz spätgotischer Saalbau mit durch Chorbogen abgesetztem Altarraum und Nordturm mit Satteldach, 1737 barockisiert; mit Ausstattung; mit Kirchhofmauer. D-1-87-126-5
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Aham 10
(Standort)
Zugehöriger Stadel Flachsatteldachbau in Blockbauweise mit Bundwerk, 1779. D-1-87-126-6 BW
Aham 12
(Standort)
Ehemals Bauernhaus Einfirsthof, Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss und Giebelbundwerk, bezeichnet 1802. D-1-87-126-7 BW

Alteiselfing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mühlberger Straße 6a
(Standort)
Zugehöriger Getreidekasten in Blockbauweise mit Satteldach 18. Jahrhundert; modern mit erneuertem Dach aufgestellt. D-1-87-126-8 BW

Bergham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ahamer Straße 3
(Standort)
Bildstock Granitstele mit Laterne, 17./18. Jahrhundert D-1-87-126-14 BW
Murnstraße 2
(Standort)
Zugehöriger Stadel Flachsatteldachbau mit Bundwerk über gemauertem Erdgeschoss, noch Mitte 19. Jahrhundert D-1-87-126-13 BW
Nähe Bergham
(Standort)
Zugehöriger ehemaliger Stadel Satteldachbau mit Bundwerk, Erdgeschoss teils gemauert, teils in Ständerbohlenbauweise, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; bei Obere Bergstraße 8. D-1-87-126-12 BW

Erpertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Erpertsham 4
(Standort)
Bildstock Granitsäule mit Eisenkreuz, 18. Jahrhundert und 1885. D-1-87-126-15 BW

Föhret

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pestgottesacker
(Standort)
Pestsäule Granit, mit bekrönendem Kreuz, 1888 errichtet; zur Erinnerung an den Eiselfinger Pestfriedhof. D-1-87-126-4 BW

Freiham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Freiham 9
(Standort)
Kath. Kapelle St. Laurentius Saalbau, um 1700, westlicher neugotischer Giebelreiter zweite Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-1-87-126-16 BW

Gammersham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gammersham 6
(Standort)
Hakenhof Wohnteil zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, Wirtschaftsteil traufseitig mit reichem Bundwerk über gemauertem Erdgeschoss, bezeichnet 1858. D-1-87-126-17 BW

Grubholz

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grubholz 4
(Standort)
Getreidekasten mit Außentreppe und Kielbogentür, bezeichnet 1734; 1989 aus Holzkram, Gemeinde Rechtmehring, Landkreis Mühldorf a. Inn, transferiert. D-1-87-126-40 BW

Hebertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Hebertsham
(Standort)
Kath. Ortskapelle neugotisch mit Satteldach, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-1-87-126-21 BW

Höhfelden

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höhfelden 2
(Standort)
Zugehöriger Stadel Satteldachbau mit Bundwerk, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, mit drei eingebauten Getreidekästen, einer davon datiert 1778, nach Südwesten modern verlängert. D-1-87-126-22 BW

Kerschdorf

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachweg
(Standort)
Bildstock Granitstele mit Laterne, 16./17. Jahrhundert D-1-87-126-27 BW
Bachweg 1
(Standort)
Zugehöriger Stadel Satteldachbau mit Bundwerk über gemauertem Erdgeschoss, bezeichnet 1859. D-1-87-126-23 BW
Bachweg 2
(Standort)
Zugehöriger Stadel massiver Satteldachbau, traufseitig mit Bundwerk-Oberteilen, bezeichnet 1783 und 1887, nach Süden modern erweitert. D-1-87-126-24 BW
Bachweg 2
(Standort)
Hofkapelle Hl. Familie (Kneisslkapelle) neugotischer Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, bezeichnet 1895; mit Ausstattung. D-1-87-126-25 BW
Leiten
(Standort)
Bildstock gemauerte und verputzte Nischenanlage, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; westlich an der Hauptstraße. D-1-87-126-28 BW

Langgassen

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Langgassen
(Standort)
Bildstock mit Laterne Granit, bezeichnet 1593; nördlich des Hofes in einen Baum eingewachsen. D-1-87-126-29 BW

Langwied

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Langwied
(Standort)
Bildstock mit gefastem Schaft, Tartsche und Laterne, bezeichnet 1510; bei Haus Nr. 5. D-1-87-126-31 BW

Oetz

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oetz 1
(Standort)
Wohnteil des Einödhofes Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Giebelbundwerk über gemauertem Erdgeschoss, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-87-126-32 BW

Ostermühl

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ötzwiese
(Standort)
Bildstock Natursteinstele mit Laterne, bezeichnet 1683; an der Straße nach Oetz. D-1-87-126-33 BW

Spielberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Spielberg 5
(Standort)
Bildstock aus Granit mit Laterne bezeichnet 1593; nördlich von Haus Nr. 5. D-1-87-126-35 BW

Straß

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kaltenbrunnfeld
(Standort)
Waldkapelle Satteldachbau, Ende 19. Jahrhundert; ca. 500 m südöstlich des Ortes. D-1-87-126-37 BW
Straß 1
(Standort)
Ehemals Ökonomiegut ehemaliger Gasthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, im Kern barock, mit giebelseitigen Malereien, bezeichnet 1734, Umbauten Mitte 19. Jahrhundert, bezeichnet 1852, Dach wohl im 20. Jahrhundert erneuert; Hauskapelle, Satteldachbau mit Zwerchhaus und giebelseitigem Vorbau mit Pultdach, im Kern wohl 17. Jahrhundert, im 3. Viertel 19. Jahrhundert neuromanisch umgestaltet; mit Ausstattung; zum ehemals Gasthof gehöriges Tanzhaus (Salettl), zweigeschossiger Zeltdachbau mit Zwerchhaus und Mezzaningeschoß, wohl Mitte 19. Jahrhundert, Umbauten 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-87-126-36
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Thalham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Thalham 15
(Standort)
Zugehöriger Stadel mit Getreidekasten Satteldachbau mit Bundwerk über teils nachträglich versteinertem Blockbau-Erdgeschoss, 18./19. Jahrhundert, zum Teil modern ausgebaut. D-1-87-126-38 BW

Wimpasing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wimpasing 1; Nähe Wimpasing
(Standort)
Zugehöriger Stadel Flachsatteldachbau mit Hochtenne und Bundwerk über gemauertem Erdgeschoss, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; Kruzifix, lebensgroß, spätgotisch, 2. Viertel 16. Jahrhundert; am Haus. D-1-87-126-39 BW

Ehemalige Baudenkmäler

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hausmehring 2
(Standort)
Zugehöriger Bundwerkstadel 2. Viertel 19. Jahrhundert D-1-87-126-18 BW
Thalhamer Straße 5
(Standort)
Zugehöriger stattlicher Stadel Mitte 19. Jahrhundert D-1-87-126-26 BW
Wasserburger Straße 10
(Standort)
Kruzifix Mitte 16. Jahrhundert; am Haus. D-1-87-126-9 BW
Obere Bergstraße 4
(Standort)
Bauernhaus breitgelagerter Wohnteil, mit Giebelbundwerk und Laube auf der Traufseite, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-87-126-11 BW
Hebertsham 4
(Standort)
Zugehöriger Stadel Mitte 19. Jahrhundert D-1-87-126-20 BW
Langwied 2 a
(Standort)
Zugehörige ehemalige Schmiede zweigeschossiger Massivbau mit Schopfwalmdach, 1. Drittel 19. Jahrhundert, Umbauten 1980. D-1-87-126-30 BW
Pollersham 3
(Standort)
Bauernhaus Obergeschoss-Blockbau mit Bundwerk, Anfang 19. Jahrhundert D-1-87-126-34 BW

Siehe auch

Literatur

  • Michael Petzet: Denkmäler in Bayern: Oberbayern. - Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1986

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.
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