Kurt Hutterli

Kurt Hutterli (* 18. August 1944 i​n Bern) i​st ein Schweizer Schriftsteller.

Kurt Hutterli i​st in Bern aufgewachsen u​nd hat s​ich an d​er Universität Bern z​um Sekundarlehrer ausbilden lassen. 1996 wanderte e​r nach British Columbia i​n Kanada aus. Er i​st heute schweizerisch-kanadischer Doppelbürger.

Er i​st Träger verschiedener Literaturpreise, w​ie z. B. d​es Gedichtpreises d​er Stadt Bern, Buchpreises d​er Stadt Bern, Welti-Preises o​der des Anerkennungspreises d​er Bernischen Gesellschaft für d​as Volkstheater.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1971 Gedichtpreis der Stadt Bern
  • 1972 Buchpreis der Stadt Bern
  • 1978 Buchpreis der Stadt Bern
  • 1982 Welti-Preis für Überlebenslust
  • 1987 Anerkennungspreis der Bernischen Gesellschaft für das Volkstheater

Werke

Prosa

  • Die Gottesmaschine. Erzählung. Clou, Egnach 1962
  • Tal der Hundert Täler. Erzählung. Haupt (Jahrring 1963), Bern 1963
    • Überarbeitete Neuausgabe als: Die Centovalli. Haupt (Schweizer Heimatbücher 161/162), Bern 1973
  • Krux. Eine Betrachtung über das Leben des Irren sowie des Ich-Buch und des Du-Buch desselben. Erzählung. Clou, Egnach 1964
  • Herzgrün. Ein Schweizer Soldatenbuch. Zytglogge, Gümligen 1974
  • Felsengleich. Ein fiktiver Tagungsbericht. Zytglogge, Gümligen 1976
  • Die Faltsche. Gute Schriften, Bern 1977
  • Elchspur. Roman. Zytglogge, Gümligen 1986
  • Baccalà. Kriminalgeschichten. Erpf, Bern 1989
  • Gaunerblut. Das Leben des Ein- und Ausbrecherkönigs Bernhart Matter. Limmat, Zürich 1990
  • Mir kommt kein Tier ins Haus. Jugendbuch. Aare, Solothurn 1991
  • Die sanfte Piratin. Jugendbuch. Sauerländer, Aarau 1994
  • Das Centovalli-Brautgeschenk. Roman. Im Waldgut, Frauenfeld 2004
  • Der Salon der Witwe Rusca. Erzählung. Elgg, Belp 2008

Lyrik

  • Blätter zur Acht. Lyrik. Steinklopfer, Egnach 1963
  • Aber. Prosagedichte. Zytglogge, Gümligen 1972
  • Ein Hausmann. Lyrik und Kurzprosa. Sauerländer, Aarau 1980
  • Finnlandisiert. Gedichte in Prosa. Sauerländer, Aarau 1982
  • Stachelflieder. Gedichte in Prosa. Erpf, Bern 1991
  • Katzensprung. Bottmingen 1993
  • Al Campo. Tessin-Gedichte. Mit Originalradierungen von Paul Freiburghaus. Privatdruck, Oberdiessbach 1999
  • Das Museumsgespenst (deutsch/berndeutsch). Elgg, Belp 2012

Für Kinder und Jugendliche

  • Die Erziehung des Kronprinzen Otto. Sauerländer, Aarau 1977
  • Das Matterköpfen. Sauerländer, Aarau 1978
  • Kreuzkinder. Sauerländer, Aarau 1978
  • Ghiga. Sauerländer, Aarau 1981
  • Ali Sultanssohn. Ein Märchenspiel in 13 Szenen. Sauerländer, Aarau 1984
  • Romea und Julio. Sauerländer, Aarau 1986
  • Happy Holidays. Elgg, Belp 1993
  • Omlet, Prinz von Telemark. Elgg, Belp 1994
  • Tiramisù in Illustrien. Elgg, Belp 1996
  • Üxi. Besuch von einem Troll. Elgg, Belp 2007

Für Erwachsene

  • Überlebenslust. Grafenstein, München 1984
  • Bakunin am Lago Maggiore. Uraufgeführt: Stadttheater Bern, 1984
  • Ein Stück Natur. Dialektfassung als: E suberi Lösig. Elgg, Belp 1988
  • Gounerbluet. Elgg, Belp 1993
  • Rouchzeiche. Elgg, Belp 1993
  • Im Fischbauch. Elgg, Belp 1998 (Dialektfassung: Im Fischbuuch, 2002)
  • Der Clown im Mond. Elgg, Belp 2000
  • Arche Titanic. Elgg, Belp 2000
  • Hotel Goldtown (deutsch/berndeutsch). Elgg, Belp 2000
  • Der Rocky Mountain King. Elgg, Belp 2003
  • Omleto. Eine Komödie nach italienischem Rezept. Elgg, Belp 2004
  • Wie’s öich nid gfallt. Elgg, Belp 2006
  • Centovalli-Centoricordi – Hundert Täler Hundert Erinnerungen (deutsch/italienisch). Elgg, Belp 2012

Hörspiele/Radiosendungen

  • Dem Dichter bleibt zuhanden der Öffentlichkeit nur noch das Verstummen. DRS, 1983
  • Ich habe mein Lied zu Ende gesungen. DRS, 1984
  • Schweizerin zu sein und Schweizer. DRS, 1985
  • Oberassistent Märki. Kurzhörspielserie. DRS, 1991
  • Kindergeschichten. DRS, 1995–2004

Literatur

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