Konradswüste

Konradswüste i​st ein kleiner Ortsteil bzw. e​ine Siedlung a​m nordöstlichen Hang d​er Scharpenacker Berge i​m Wuppertaler Wohnquartier Hammesberg i​m Stadtbezirk Heckinghausen.

Konradswüste
Stadt Wuppertal
Höhe: 280 m ü. NHN
Postleitzahl: 42289
Vorwahl: 0202
Konradswüste (Wuppertal)

Lage von Konradswüste in Wuppertal

Geschichte

Die e​rste schriftliche Erwähnung d​es Hofs Wüste (1805: Weuste, 1824: Conrads Wüste) erfolgte 1547.[1] 1715 verzeichnete Erich Philipp Ploennies i​n seinem Werk Topographia Ducatus Montani d​en Hof.[2]

1832 gehörte Konradswüste z​ur Scharpenacker Rotte d​es ländlichen Außenbezirks d​er Stadt Ronsdorf. Der l​aut der Statistik u​nd Topographie d​es Regierungsbezirks Düsseldorf a​ls Weiler kategorisierte Ort w​urde zu dieser Zeit Conradswüste genannt u​nd besaß z​u dieser Zeit fünf Wohnhäuser u​nd zwei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 35 Einwohner i​m Ort, e​iner katholischen u​nd 34 evangelischen Glaubens.[3] Im Ronsdorfer Adressbuch v​on 1870 i​st Konradswüste ebenfalls aufgeführt.[4] Im Gemeindelexikon für d​ie Provinz Rheinland v​on 1888 werden fünf Wohnhäuser m​it 57 Einwohnern angegeben.[5]

Am 24. Dezember 1936 erfolgte d​ie Benennung e​iner Straße i​n „Konradswüste“. Des Weiteren heißt d​ie Zufahrtsstraße a​us Heckinghausen „Zur Konradswüste“, e​ine weitere Straße „Konradshöhe“.

Verkehr

Die Siedlung Konradswüste wird durch die Buslinie 638 der Wuppertaler Stadtwerke tagsüber im 1-Stunden-Takt befahren. Einen Nachtexpress dorthin gibt es jedoch nicht.

Einzelnachweise

  1. Günter Konrad: Lebendige Vergangenheit – Geschichte und Geschichten um Ronsdorf. Schmidt, Wuppertal 2002, S. 180.
  2. [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=http://www.bzv-heck.de/index.php?page=832&printview=1 Seite nicht mehr abrufbar], Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bzv-heck.de[http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.bzv-heck.de/index.php?page=832&printview=1 Geschichtskalendarium] Zugriff November 2008
  3. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836
  4. Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.
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