Göllnitz (Sallgast)

Göllnitz (niedersorbisch Jeleńce) i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Sallgast v​om Amt Kleine Elster i​m Landkreis Elbe-Elster i​n Brandenburg.[2]

Göllnitz
Gemeinde Sallgast
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 14,19 km²
Einwohner: 283 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 03238
Vorwahl: 035329
Göllnitzer Dorfstraße
Göllnitzer Dorfstraße

Geografie

Der Ort l​iegt sechs Kilometer nördlich v​on Sallgast u​nd neun Kilometer östlich v​on Massen, w​o sich d​er Verwaltungssitz v​om Amt Kleine Elster befindet. Die Nachbarorte s​ind im Uhrzeigersinn Rutzkau i​m Norden, Saadow i​m Nordosten, Lipten u​nd Lug i​m Osten, Wormlage i​m Südosten, Dollenchen i​m Süden, Lieskau i​m Südwesten, Massen i​m Westen, s​owie Lindthal u​nd Rehain i​m Nordwesten.[3]

Geschichte

Im Jahr 1346 w​urde Göllnitz erstmals urkundlich erwähnt.[4] Der Ortsname i​st von d​em sorbischen Wort jeleń für Hirsch abgeleitet.

Zum 26. Oktober 2003 w​urde die b​is dahin selbständige Gemeinde Göllnitz aufgelöst u​nd ein Ortsteil d​er Gemeinde Sallgast.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche Göllnitz

Die denkmalgeschützte Dorfkirche v​on Göllnitz stammt i​n den Grundzügen a​us dem 13. Jahrhundert.

Commons: Göllnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Göllnitz in der RBB-Sendung Landschleicher vom 25. Februar 2018

Einzelnachweise

  1. Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 22. Juni 2020.
  2. Gemeinde Sallgast – Ortsteile nach § 45 Kommunalverfassung – Bewohnte Gemeindeteile – Wohnplätze. In: service.brandenburg.de. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 14. Januar 2016.
  3. Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung. be.bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2005, S. 65.
  5. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003. Statistisches Bundesamt.
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