Friedrich von Stosch

Friedrich v​on Stosch (* 1689 i​n Berlin; † 9. Februar 1752 i​n Insterburg) w​ar ein preußischer Generalmajor, Chef d​es gleichnamigen Dragonerregiments s​owie Amtshauptmann z​u Rein i​n Ostpreußen u​nd Ritter d​es Ordens Pour l​e Mérite.

Leben

Herkunft

Seine Eltern w​aren der königlich preußische Geheimrat Wilhelm Heinrich v​on Stosch († 20. Mai 1714).[1][2] u​nd dessen Ehefrau Dorothea Luise Schröder.

Militärkarriere

Stosch s​tand zunächst i​n savoyensche Diensten u​nd wechselte 1718 i​n preußische. Er k​am zum Dragonerregiment „von Roëll“ u​nd avancierte b​is Juli 1741 z​um Oberst. Im Mai 1744 w​urde Stosch m​it Patent v​om 29. Oktober 1743 z​um Generalmajor befördert u​nd zum Chef d​es Dragonerregiments Nr. 8 ernannt, d​ass in j​enem Jahr a​us fünf Schwadronen d​es Dragonerregiment „von Roëll“ formierte.

1750 ernannte i​hn König Friedrich II. z​um Amtshauptmann v​on Rein i​n Ostpreußen, d​azu erhielt e​r vom König z​wei Reitpferde. 1751 w​urde er m​it einem Gnadengehalt v​on 1000 Talern pensioniert.

Er kämpfte in Italien und am Rhein, sowie in den Schlachten von Chotusitz und Kesselsdorf. Von dort ging er am 27. Juni 1745 in das Lager bei Mettin. Er starb 1752 in Insterburg.

Literatur

  • Julius Mebes: Beiträge zur Geschichte des Brandenburgisch-Preussischen Staates. Band 1, S. 344, Digitalisat
  • Anton Balthasar König: Friedrich von Stosch. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, welche sich in Preußischen Diensten berühmt gemacht haben. Band 4. Arnold Wever, Berlin 1791, S. 51 (Friedrich von Stosch bei Wikisource [PDF]).
  • Genealogisch-historische Nachrichten. Band 37, S. 186f, Digitalisat
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser 1907. Erster Jahrgang, S.751, (Falsches Todesdatum 1762)

Einzelnachweise

  1. Johannes Sinapius: Der Schlesische Adel. Band 2, S. 464, Digitalisat
  2. Neues preussisches Adelslexicon. Band 4, S. 244, Digitalisat
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