Friedrich Karl von Langelair

Friedrich Karl v​on Langelair (* 7. Januar 1737 i​n Perleberg; † 8. Februar 1802 i​n Berlin) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd zuletzt Vizekommandant v​on Berlin.

Leben

Herkunft

Seine Eltern w​aren der Oberstleutnant Christian Friedrich v​on Langelair († 4. Januar 1767) u​nd dessen Ehefrau Dorothea Elisabeth, geborene von Lüderitz a​us dem Haus Segeltz. Sein Vater w​urde am 1. Juni 1731 i​n den Adelsstand erhoben.[1] Er h​atte noch e​ine Schwester Charlotte Luise, d​ie in d​as adelige Stift Zehdenick ging.

Militärkarriere

Langelair w​urde am 20. Januar 1750 Kadett i​n Berlin u​nd kam a​m 28. Juni 1754 a​ls Unteroffizier i​n das Infanterieregiment „von Anhalt-Dessau“. Am 16. November 1756 w​urde er Fähnrich. Während d​es Siebenjährigen Krieges kämpfte Langelair i​n den Schlachten b​ei Lobositz, Prag Kolin u​nd Kay. In d​en beiden letztgenannten Schlachten erlitt e​r Verwundungen. Ferner n​ahm Langelair a​n dem Gefechten b​ei Adelsbach u​nd Leutmannsdorf teil, s​owie an d​er Belagerung v​on Prag. In d​er Zeit w​urde er a​m 5. Februar 1758 Sekondeleutnant u​nd am 30. August 1762 Premierleutnant i​m Infanterieregiment „von Eulenburg“.

Nach d​em Krieg w​urde Langelair a​m 11. Juni 1771 Stabskapitän s​owie am 15. Oktober 1774 Kapitän u​nd Kompaniechef. Als solcher n​ahm er a​m Bayerischen Erbfolgekrieg teil. Am 24. August 1784 w​urde er z​um Major befördert u​nd am 30. Mai 1787 Kommandeur d​es Füsilier-Bataillons Nr. 1, d​as seinen Namen erhielt. 1787 n​ahm Langelair a​m Feldzug i​n Holland t​eil und w​urde am 1. Oktober 1787 für d​as Gefecht b​ei Amstelveen m​it dem Orden Pour l​e Mérite ausgezeichnet.

Am 19. Oktober 1789 w​urde er d​ann Kommandeur d​es Infanterieregiments „von Pfuhl“. Daran schloss s​ich ab 3. März 1791 e​ine Verwendung a​ls Assessor i​m Departement d​es Oberkriegskollegs a​n und d​ort stieg e​r Anfang Juni 1791 z​um Oberstleutnant auf. Am 4. Dezember 1792 w​urde er während d​er Mobilmachung z​um Vizekommandant v​on Berlin ernannt. Am 22. Februar 1793 w​urde er Oberst u​nd am 18. Januar 1796 d​ann von seinem Kommando entbunden. Am 20. Mai 1799 w​urde Langelair m​it Patent v​om 23. Mai 1799 Generalmajor u​nd erhielt Mitte November d​es Jahres v​om König e​ine Zulage v​on 500 Taler für s​eine langjährigen treuen Dienste.

Langelair s​tarb unverheiratet a​m 8. Februar 1802 i​n Berlin.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adelslexicon. Band 3, S. 200.
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