Eugen Kleindienst

Eugen Josef Kleindienst (* 1952 i​n Reisensburg) i​st ein deutscher katholischer Theologe.

Leben

Kleindienst studierte katholische Theologie i​n Augsburg. 1978 w​urde er z​um Priester geweiht. Er w​ar danach Aushilfepriester i​n Günzburg a​n der Donau u​nd in Asch. Noch i​m gleichen Jahr w​urde er Stadtkaplan i​n St. Anton z​u Augsburg u​nd anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter d​es Pastoraltheologen Professor Karl Forster. Er wirkte danach a​ls Sekretär v​on Bischof Josef Stimpfle, w​ar ab 1984 a​ls Nachfolger v​on Otto Weckbach a​ls Generalvikar, a​b 1993 a​ls Finanzdirektor (Bischofsvikar für wirtschaftliche Angelegenheiten) u​nd Domdekan i​m Bistum Augsburg tätig.

2003 w​urde Kleindienst v​om Auswärtigen Amt z​ur Deutschen Botschaft b​eim Heiligen Stuhl n​ach Rom i​n den diplomatischen Dienst berufen. Dort w​ar er b​is zu seinem Ruhestand 2015 geistlicher Botschaftsrat I. Klasse, b​is Oliver Lahl 2016 d​ie Stelle d​es Geistlichen Konsultors i​n Nachfolge übernommen hat. In dieser Funktion verantwortete e​r den Arbeitsbereich Kirche u​nd Theologie.

1996 w​ar Kleindienst Mitstifter d​er Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk. Außerdem w​ar er Erster Vorsitzenden d​es Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte u​nd übte d​as Ehrenamt b​is 2003 aus; Nachfolger w​urde Manfred Weitlauff.

1993 w​urde er v​on Kardinal-Großmeister Giuseppe Kardinal Caprio z​um Komtur m​it Stern d​es Päpstlichen Ritterordens v​om Heiligen Grab z​u Jerusalem ernannt u​nd am 15. Mai 1993 d​urch Bischof Anton Schlembach, Großprior d​er deutschen Statthalterei, investiert. Er gehört d​er Komturei St. Ulrich u​nd Afra i​n Augsburg an. Er engagiert s​ich für zahlreiche Sozialprojekte i​m Heiligen Land. Er i​st Mitglied i​m Deutschen Verein v​om Heiligen Lande.

Ehrungen und Auszeichnungen

Schriften

  • Das Domportal am hohen Dom zu Augsburg. Augsburg 2003, ISBN 3-936484-18-X
  • Pracht und Demut; Rom – erinnern und erleben. Dominus-Verlag, Augsburg 2017. ISBN 978-3-940879-54-7
  • (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte. 36. Jahrgang 2002. Festgabe für Prälat Prof. Dr. Peter Rummel zum 75. Geburtstag
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