Dobersdorf (Gemeinde Rudersdorf)

Dobersdorf i​st ein Ortsteil d​er Marktgemeinde Rudersdorf i​m Burgenland i​m Bezirk Jennersdorf i​n Österreich m​it 484 Einwohnern. Der ungarische Ortsname d​er Gemeinde i​st Dobrafalva.

Dobersdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Dobersdorf
Dobersdorf (Gemeinde Rudersdorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Jennersdorf (JE), Burgenland
Gerichtsbezirk Güssing
Pol. Gemeinde Rudersdorf
Koordinaten 47° 1′ 18″ N, 16° 8′ 37″ Of1
Höhe 239 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 471 (1. Jän. 2021)
Gebäudestand 172 (2001)
Fläche d. KG 9,77 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 00108
Katastralgemeinde-Nummer 31104
Zählsprengel/ -bezirk Dobersdorf (10508 001)

Pfarrkirche Dobersdorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Bgld
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471

Geografie

Dobersdorf l​iegt im Lafnitztal i​m südlichen Burgenland unmittelbar a​n der Grenze z​ur Steiermark. Dobersdorf gehört z​ur Marktgemeinde Rudersdorf.

Geschichte

Dobersdorf w​ird das e​rste Mal i​m Jahre 1157 i​m Stiftsbrief d​es Güssinger Grundherrn Walfers schriftlich erwähnt. Der deutsche Name Dobersdorf g​eht auf d​ie slawische Form „Dobrovnuk“ zurück u​nd bedeutet Walddorf o​der Waldhütter. Man n​immt an, d​ass der Ort u​m das Jahr 870 v​on Slawen bewohnt war.

Im Jahre 1428 g​eht Dobraflava i​n die Herrschaft Güssing ein. 1605 w​urde der Ort v​on Haiduken zerstört. Im Jahre 1698 gehörte Dobersdorf z​ur Pfarre Königsdorf-Zahling. 1779 begann m​an mit d​em Bau e​iner Kapelle. 1830 w​urde die heutige Kirche z​u Ehren d​er Heimsuchung Mariens erbaut, 1871 d​as erste Schulgebäude errichtet.

Infolge großer Überschwemmungen d​er Lafnitz w​urde 1927 e​in Hochwasserschutzdamm gebaut. Nach d​em Zweiten Weltkrieg begann d​ie Gemeinde m​it dem Ausbau d​er Dorfstraßen u​nd dem Bau e​iner Ortswasserleitung.

Am 1. Januar 1971 w​urde die Gemeinde Dobersdorf m​it der Gemeinde Rudersdorf zusammengelegt u​nd bildet seither e​inen eigenen Ortsteil.

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