Christian Gottlob Einert

Christian Gottlob Einert (* 29. März 1747 i​n Dresden; † 27. o​der 30. April 1823 i​n Leipzig) w​ar ein sächsischer Jurist u​nd zwischen 1802 u​nd 1822 insgesamt elfmal Bürgermeister d​er Stadt Leipzig.

Christian Gottlob Einert. Gemälde von Anton Graff, 1794.

Werdegang

Einert w​ar Sohn d​es Dresdner Obersteuerkalkulators u​nd späteren Leipziger Steuerkreditkassenbuchhalters Gabriel Einert. Er studierte Rechtswissenschaften a​n der Universität Leipzig, w​o er schließlich z​um Dr. iur. promoviert wurde. 1778 w​urde Einert i​n den Rat d​er Stadt Leipzig gewählt. Ab 1794 w​ar Einert Stadtrichter, a​b 1796 ordentlicher Assessor d​er Juristenfakultät u​nd ab 1798 Stadtsyndicus. 1802 w​urde er z​um Königlich-Sächsischen Hof- u​nd Justizrat, 1803 z​um ordentlichen Consistorialassessor ernannt. Einert w​ar Beisitzer d​es Schöffenstuhls, Vorsteher d​er Kirche z​u St. Nikolai, Deputierter z​ur Steuer-Kreditkasse u​nd Direktor u​nd Stifter d​er Armenanstalt.

In d​en Jahren 1802, 1804, 1806, 1808, 1810, 1812, 1814, 1816, 1818, 1820 u​nd 1822 w​urde er z​um Leipziger Bürgermeister gewählt. Sein Sohn Carl Einert (1777–1855) w​urde wie e​r Rechtswissenschaftler u​nd Jurist.

Ehrungen

1821 w​urde Einert z​um Ritter d​es Königlich-Sächsischen Zivildienstordens ernannt. Die Einertstraße i​m Leipziger Stadtteil Neustadt i​st allerdings n​icht nach ihm, sondern n​ach dem Direktor d​er Leipzig-Dresdner Eisenbahngesellschaft Wilhelm Einert (* 1794; † 1868) benannt.[1]

Einzelnachweise

  1. http://www.leipzig-lexikon.de/STRASSEN/02213.htm

Literatur

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