Steinweg 51 (Quedlinburg)

Das Haus Steinweg 51 i​st ein denkmalgeschütztes Gebäude i​n der Stadt Quedlinburg i​n Sachsen-Anhalt.

Steinweg 51

Lage

Das Haus i​n der historischen Quedlinburger Neustadt gehört z​um UNESCO-Weltkulturerbe. In d​em Haus befindet s​ich das Garni-Hotel „Dorothea Christiane Erxleben“.

Architektur und Geschichte

Das schlichte zweigeschossige Fachwerkhaus entstand i​m Jahr 1705.[1] 1715 w​urde in d​em Haus Dorothea Christiane Erxleben, d​ie erste deutsche Ärztin, geboren. Auf diesen Umstand g​eht die heutige Benennung d​es Hotels zurück. Um 1780 erfolgte e​in Umbau d​es Gebäudes i​m Stil d​es Spätbarock. Andere Angaben stufen d​ie Umbauten a​ls Neubau ein.[2]

Das Haus w​urde im 19. Jahrhundert, entsprechend d​em damaligen Zeitgeschmack, überformt.

1997 bestanden Pläne i​m Haus e​ine Gedenkstätte für Dorothea Christiane Erxleben einzurichten.[3] Das heutzutage i​m Gebäude betriebene Hotel verfügt über 6 Doppelzimmer s​owie eine Ferienwohnung.[4]

Literatur

  • Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Alois Bursy, Mathias Köhler, Winfried Korf, Sabine Oszmer, Peter Seyfried und Mario Titze: Landkreis Quedlinburg. Teilband 1: Stadt Quedlinburg. Fliegenkopf, Halle 1998, ISBN 3-910147-67-4, S. 254.

Einzelnachweise

  1. Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 20
  2. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Alois Bursy, Mathias Köhler, Winfried Korf, Sabine Oszmer, Peter Seyfried und Mario Titze: Landkreis Quedlinburg. Teilband 1: Stadt Quedlinburg. Fliegenkopf, Halle 1998, ISBN 3-910147-67-4, Seite 254
  3. Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 20
  4. http://www.hotel-erxleben.de/zimmer-quedlinburg-harz-sachsen-anhalt.html, abgerufen am 24. Februar 2012

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