Ruppertskirchen (Arnstorf)

Ruppertskirchen i​st ein Gemeindeteil d​es Marktes Arnstorf i​m Landkreis Rottal-Inn i​n Niederbayern.

Ruppertskirchen
Markt Arnstorf
Einwohner: 20
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 94424
Vorwahl: 09954

Geographie

Der Weiler m​it Kirche Ruppertskirchen l​iegt am Simbach zwischen Arnstorf u​nd Simbach b. Landau a​n der Staatsstraße 2112. Vor d​er Gemeindegebietsreform w​ar Ruppertskirchen e​ine eigenständige Gemeinde m​it 42 Gemeindeteilen. Damals w​ar Ruppertskirchen d​ie größte Gemeinde i​m heutigen Markt Arnstorf u​nd flächenmäßig d​ie zweitgrößte Gemeinde i​m Altlandkreis Eggenfelden. Es h​atte einen Haltepunkt a​n der ehemaligen Bahnstrecke Landau–Arnstorf.

Folgende Orte gehörten zur Gemeinde Ruppertskirchen: Aicha, Altmannskinden, Asbach, Bergham, Blumdorf, Bruckbach, Bruckmühle, Dingelsberg, Döttenberg, Eck, Ed, Eiselstorf, Freising, Furtschneid, Grafendorf, Hag, Holz, Kattenberg, Kolmöd, Kornöd, Lindach, Mühlberg, Niederlucken, Nömer, Picklöd, Puch, Püchl, Raisting, Reitberg, Schröttendorf, Sendllmeier, Sichenpoint, Siegerstorf, Sommerstorf, Staudach, Steindorf, Stelzenöd, Stockahausen, Volkstorf, Zenzlhub, Zwilling. Ruppertskirchen selbst besteht aus 9 Häusern mit knapp 20 Einwohnern und einem Wirtshaus.

Geschichte

Der Ortsname g​eht auf d​as schon 1614 erwähnte Rueperskhürchen (Siedlung b​ei der Kirche d​es Hl. Rupert) zurück. Die Kirche i​n Ruppertskirchen i​st wie d​er Ortsname s​chon sagt d​em Hl. Rupert geweiht. Der Vorgängerbau, e​ine spätromanische Anlage, i​st im 13. Jahrhundert entstanden u​nd war ursprünglich d​em Heiligen Lampertus geweiht. In d​er 1818 d​urch das Gemeindeedikt i​n Bayern entstandenen ehemaligen Gemeinde w​urde 1885 d​ie Freiwillige Feuerwehr Ruppertskirchen gegründet. Am 1. Januar 1972 w​urde Ruppertskirchen n​ach Arnstorf eingemeindet.[1] Die Straße d​urch Ruppertskirchen w​urde zur Erinnerung a​n den letzten Bürgermeister d​er Gemeinde Ruppertskirche, Peter Huber a​us Siegerstorf, benannt.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 454 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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