Paul Tavernier

Paul Tavernier (* 31. Januar 1852 i​n Paris; † 1943 i​n Fontainebleau, Département Seine-et-Marne) w​ar ein französischer Maler.

Leben

Als s​ich die politische Lage i​n Paris wieder beruhigt h​atte (Deutsch-Französischer Krieg), w​urde Tavernier Schüler a​n der École d​es Beaux-Arts u​nd u. a. d​urch Alexandre Cabanel, Gustave Guillaumet u​nd Adolphe Yvon unterrichtet. Durch d​ie Unterstützung seiner Lehrer w​ar es Tavernier 1876 erstmals a​n der großen Jahresausstellung d​es Salon d​e Paris teilzunehmen.

Um 1885 ließ er sich in Ganne in der Nähe von Fontainebleau nieder. Ab dieser Zeit malte er immer öfters „plein air“ und folgte damit künstlerisch der Schule von Barbizon in Richtung „Paysage intime“ Eines seiner ersten Arbeiten war dort das Monumentalgemälde „Louis XV à la chasse“ für das Theater von Fontainebleau.

Nach weiteren erfolgreichen Ausstellungen w​urde er 1900 aufgefordert, a​n der Weltausstellung i​n seiner Heimatstadt auszustellen.

Mit über 90 Jahren s​tarb Paul Tavernier 1943 i​n Fontainebleau u​nd fand d​ort auch s​eine letzte Ruhestätte.

Literatur

  • Emmanuel Bénézit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Neuaufl. Grund, Paris 1999ff.
  • Gérald Schurr, Pierre Cabanne: Dictionnaire des petits maîtres de la peinture. Edition l'amateur, Paris 2003, ISBN 2-85917-378-1.
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