Mietshausanlage Batteriestraße

Die Mietshausanlage Batteriestraße in Bremerhaven-Lehe, Ortsteil Twischkamp, Batteriestraße 59, 61 und 63, entstand 1908 nach Plänen von Wilhelm Dardat aus Lehe.
Das Ensemble steht seit 1981 unter Bremer Denkmalschutz.[1]

Mietshausanlage Batteriestraße

Geschichte

Der Flecken Lehe vergrößerte s​ich um 1900 i​m Bereich Twischkamp (ein Kamp zwischen (twischen) d​en Feldern) n​ahe der Hafenstraße, d​er Rickmersstraße u​nd den Kaiserhäfen.

Die viergeschossigen, verputzten Wohn- und Geschäftshäuser mit der betonten runden Eckausbildung an der Batteriestraße / Bütteler Straße durch ein Türmchen mit achteckigem Spitzdach sind die typischen Vertreter der Bauten dieser Zeit der Jahrhundertwende. Vier differenzierte Erker und drei Zwerchgiebel gehören zur Gestaltung der Häuser. Bauherr war der örtliche Bauunternehmer Reinhard Rebstock (1863–1955).
Der Architekt Dardat hat u. a. auch das denkmalgeschützte Wohnhaus Goethestraße Nr. 60 in Lehe entworfen.

Die Batteriestraße, i​m Osten e​ine Wohnstraße, h​at ihren Namen v​on einer früheren Batterie d​er Küstenartillerie d​es Weserforts Brinkamahof v​on 1867 bzw. 1875, z​u der s​ie führte.

Literatur

  • Harry Gabcke, Renate Gabcke, Herbert Körtge, Manfred Ernst: Bremerhaven in zwei Jahrhunderten; Band I bis III von 1827 bis 1991. Nordwestdeutsche Verlagsgesellschaft, Bremerhaven 1989/1991, ISBN 3-927857-00-9, ISBN 3-927857-37-8, ISBN 3-927857-22-X.
  • Wolfgang Brönner: Bremerhaven. Baudenkmäler einer Hafenstadt. Bremen 1976.
  • Hartmut Bickelmann: Zwischen Gewerbeansiedlung und Wohnungsbau. Die südliche Hafenstraße und ihr Einzugsbereich bis zum Ersten Weltkrieg. In: Bremerhavener Beiträge zur Stadtgeschichte Bd. II, Bremerhaven 1996.

Einzelnachweise

  1. Denkmaldatenbank des LfD

This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.