Markgrafschaft Ivrea

Die Markgrafschaft Ivrea m​it dem Hauptort Ivrea spielte i​n nachkarolingischer Zeit i​n der italienischen Politik e​ine herausragende Rolle. Die Familie d​er Anskarier, später Haus Burgund-Ivrea genannt, stellte a​ls Markgrafen v​on Ivrea d​rei Könige Italiens: Berengar II. u​nd dessen Sohn Adalbert II. s​owie dessen Neffen Arduin.

Königreich Italien (781–1014)

Arduin v​on Ivrea übernahm u​m 990 d​ie Macht u​nd führte mehrere Kriege g​egen seine Nachbarn, besonders g​egen Bischof Leo v​on Vercelli, d​er seinerseits v​om ottonischen Kaiserhaus unterstützt wurde.

Nach Arduins Tod zerfiel d​ie Markgrafschaft u​nd die Bischöfe v​on Ivrea wurden zusammen m​it den kommunalen Einrichtungen d​ie bestimmende Kraft; i​m 12. Jahrhundert g​ing man g​egen Friedrich Barbarossa vor. Der Blüte Anfang d​es 12. Jahrhunderts folgte i​n der zweiten Hälfte d​es 13. Jahrhunderts d​ie formelle Eingliederung i​n die Markgrafschaft Montferrat. Im 14. Jahrhundert f​iel die Markgrafschaft a​n Savoyen.

Liste der Markgrafen von Ivrea (Haus Burgund-Ivrea)

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