Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pitten

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Pitten enthält d​ie 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Pitten i​m niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Ortskapelle hl. Johannes der Täufer
BDA: 59478
Objekt-ID: 70793

Standort
KG: Leiding
Ein frühhistorischer Saalbau mit eingezogener Apsis, Satteldach und Dachreiter. Bauinschrift Johann II. von Liechtenstein 1897.
Pfarrhof Pitten mit Kapelle Hl. Martin, Freiflächen und Gartenbaudenkmalen
BDA: 113080
Objekt-ID: 131308
Alleegasse 57
Standort
KG: Pitten
Seit 1149 als Kapelle bestehend, wurde sie 1948 nach den Plänen von Martha Bolldorf-Reitstätter erweitert und als nunmehrige "Pfarrhofkirche" durch Theodor Innitzer dem Heiligen Martin geweiht. Der Turm trägt seit 2013 drei Glocken, welche auf das Geläute der Bergkirche abgestimmt sind.

Anmerkung: Bis 2017 i​n nicht g​anz demselben Umfang u​nter der ID 55329 geschützt

Burg Pitten
BDA: 34763
Objekt-ID: 33153
Bergstraße 37
Standort
KG: Pitten
Urkundlich 1094 erwähnt. Eine West-Ost orientierte Anlage, zur Gänze von hohem Bering mit Bastionen umgeben (z. T. 12. Jahrhundert, überwiegend frühneuzeitlich) ist. Von der hochmittelalterlichen Anlage sind nur mehr Reste erhalten: Kapelle im Norden, Bergfried und Palas (?), heutiger Bau überwiegend 16./17. Jahrhundert. Burg im Besitz der Grafen von Formbach, 1158 an die steirischen Otakare, 1192 landesfürstlich, 1265 an die Stubenberger, 1315 Verpfändung von Burg und Herrschaft, danach wechselnde Besitzer, in den 1480er Jahren an die Familie Teufel, 1485 von Matthias Corvinus erobert, 1605 von Stephan Bocskai vergebens belagert, 1662 Grafen Hoyos, 1822 an die Grafen von Pergen, danach wechselnde Besitzer. Im 19. Jahrhundert Verwendung als Jagdschloss.
Befestigte Höhensiedlung Schlossberg
BDA: 34762
Objekt-ID: 33152
Schlossberg
Standort
KG: Pitten
Westlich der Burghöhe große späturnenfelder- und hallstattzeitliche Siedlung bzw. Gräberfeld (Hallstatt-Fürstengrab), römischer Gutshof (?), kleiner karolingisch-slawische Höhensiedlung bei der Burg, Wallgräben, äußerer riesiger Wallgraben, wohl eines Militärlagers der Ungarnkriege 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts.
BW Bildstock
BDA: 56861
Objekt-ID: 66466
bei Schulgasse 48
Standort
KG: Pitten
Die Pestsäule wurde im 18. Jahrhundert in Erinnerung an die Pest, die Pitten mehrmals heimsuchte, errichtet. Das Mosaik stammt vom Sepp Buchner.
Kath. Pfarrkirche (Bergkirche) hl. Georg, Felsenkapelle und Wehrmauern
BDA: 50394
Objekt-ID: 55326

Standort
KG: Pitten
Die 1732 erbaute Pfarrkirche wurde 1951 in ihrer heutigen Form errichtet und durch Theodor Innitzer dem Heiligen Georg geweiht. 1972 abermals renoviert. Für den restaurierten mittelalterlichen Lärchenholzglockenstuhl erhielt die Pfarre im Jahr 2011 vier neue Glocken aus der Glockengießerei Rudolf Perner, welche gemeinsam mit der großen Glocke des alten Stahlgeläutes ein 5-stimmiges Geläute bilden.
Bildstock – Wolfgang Teufel-Säule
BDA: 80057
Objekt-ID: 93767
Anton Trefny-Platz
Standort
KG: Pitten
Spätgotischer Steinpfeiler, bezeichnet 1487 mit Wappen und Inschrift des Errichters Pfleger Wolfgang Teufel, Tabernakel mit konkavem Pyramidenhelm und Steinkreuz auf abgefaster Stütze.
Georgi-Stollen
BDA: 80080
Objekt-ID: 93790

Standort
KG: Pitten
Stolleneingang für Spateisenstein- und Brauneisenerzlagerstätte. Laut Inschrift 1804 errichtet, 1945 eingestellt.
Friedhofskapelle
BDA: 80088
Objekt-ID: 93799

Standort
KG: Pitten
Eine neugotische Kapelle, die mit 1891 datiert ist. Der Friedhof wurde von 1843 bis 1846 angelegt.
Ortskapelle hl. Laurentius
BDA: 80056
Objekt-ID: 93766

Standort
KG: Sautern
Mittelalterlicher Saalbau mit innen ausgerundetem 3/8-Schluss. Satteldach mit kleinem Dachreiter und drei Strebepfeilern westseitig und an der Apsis. Ursprünglich mit eigenen Friedhof, unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. 1838 Wiederaufbau (nach Verschonung von der Cholera 1831).
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pitten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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