Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gallneukirchen

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Gallneukirchen enthält d​ie 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Gallneukirchen i​n Oberösterreich (Bezirk Urfahr-Umgebung).[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Evang. Pfarrkirche A.B., Christuskirche
BDA: 5220
Objekt-ID: 1082
Hauptstraße 3, neben
Standort
KG: Gallneukirchen
Die Christuskirche wurde 1905 nach Plänen von Karl Siebold als Gemeinde- und Anstaltskirche des Diakoniewerks errichtet. Der späthistoristische Kirchenbau wurde mit frühgotischen Elementen ausgestattet und beherbergt einen späthistoristischen Altartisch mit Kruzifix.
Evangelisches Pfarramt
BDA: 13737
Objekt-ID: 9948
Hauptstraße 1
Standort
KG: Gallneukirchen
Das evangelische Pfarramt diente ursprünglich als Starhemberg’sches Pflegschaftsgerichtsgebäude und wurde 1872 von der evangelischen Gemeinde gekauft. Der dreigeschoßige Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besitzt eine spätklassizistische Giebelfassade.
Diakonissenheim Bethanien
BDA: 13731
Objekt-ID: 9942
Hauptstraße 3
Standort
KG: Gallneukirchen
Das Diakonissenheim wurde zwischen 1905 und 1909 als breit gelagerter Bau mit zwei übergiebelten Risaliten errichtet. Die Fassade trägt späthistoristische und secessionistische Elemente.
Brunnen
BDA: 62460
Objekt-ID: 75012
Marktplatz 13, gegenüber
Standort
KG: Gallneukirchen
Der Marktbrunnen mit quadratischem, barocken Becken und klassizistischem Pfeiler inklusive pyramidenförmigen Aufsatz und Kugel ist mit der Jahreszahl 1801 bezeichnet.
Sog. Watzinger-Kapelle, Michaelskapelle, ehem. Karner
BDA: 5219
Objekt-ID: 1081
Pfarrgasse 2
Standort
KG: Gallneukirchen
Der ehemalige Karner wurde vermutlich im späten 15. Jahrhundert errichtet. Der freistehende Kapellenbau besitzt einen 3/8-Schluss und einen spätgotischen Dachstuhl. Der Innenraum wurde in drei Geschoße aufgeteilt.
Kath. Pfarrkirche hl. Gallus
BDA: 5217
Objekt-ID: 1079
Pfarrgasse 4
Standort
KG: Gallneukirchen
Die ursprünglich romanische Kirche wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts weitgehend durch einen Neubau ersetzt. Die heutige, spätgotische Pfeilerbasilika besitzt ein fünfjochiges, dreischiffiges Langhaus, einen zweijochigen Chor mit 5/8-Schluss und einen monumentalen, gotischen Turm. Im Inneren finden sich Wandmalereien mit Darstellung der Kreuzigung Christi sowie der Stifterin aus der Zeit um 1430.
Pfarrhof
BDA: 5218
Objekt-ID: 1080
Pfarrgasse 5
Standort
KG: Gallneukirchen
Der Pfarrhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts als breit gelagerter, dreigeschoßiger Bau mit übergiebeltem Mittelrisalit errichtet. Die Fassade besitzt eine Eckquaderung und eine Putzfaschengliederung. Im Jahre 2013 wird der Pfarrhof grundlegend saniert.
Bildstock
BDA: 62461
Objekt-ID: 75013
Badweg 2 (Freibad Altbestand), in der Nähe
Standort
KG: Gallneukirchen
Die Tabernakelsäule beim Sportzentrum Oberndorf ist mit der Jahreszahl 1684 bezeichnet.
Bildstock
BDA: 62462
Objekt-ID: 75014
Pfarrgasse 4, bei
Standort
KG: Gallneukirchen
Der Tabernakelpfeiler aus dem 16. bis 17. Jahrhundert befand sich nördlich der katholischen Pfarrkirche. Am Tabernakel befanden sich seit 1975 Bronzereliefs von Alois Dorn, die eine Pietà, den heiligen Michael, drei weibliche Heilige sowie den heiligen Gallus zeigen. Der Pfeiler wurde bei der Renovierung der Pfarrkirche an die Besitzerfamilie zurückgegeben und wird nach einer Restaurierung am Galgenberg aufgestellt werden. Die Bronzereliefs befinden sich in der Pfarrkirche.
Wohnhaus, ehem. Baderhaus
BDA: 5216
Objekt-ID: 1078
Botenstraße 2
Standort
KG: Gallneukirchen
Urkundlich 1545 als Baderhaus erwähnt und 1887 von der evangelischen Gemeinde gekauft. Weist eine 5-zonige Fassade mit barock geschwungenem Giebel auf.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Gallneukirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.