Liste der Kulturdenkmale in Ingersleben

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Ingersleben s​ind alle Kulturdenkmale d​er Gemeinde Ingersleben (Landkreis Börde) u​nd ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage i​st das Denkmalverzeichnis d​es Landes Sachsen-Anhalt, d​as auf Basis d​es Denkmalschutzgesetzes d​es Landes Sachsen-Anhalt v​om 21. Oktober 1991 d​urch das Landesamt für Denkmalpflege u​nd Archäologie Sachsen-Anhalt erstellt u​nd seither laufend ergänzt w​urde (Stand: 31. Dezember 2018).

Wappen von Morsleben

Kulturdenkmale nach Ortsteilen

Alleringersleben

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Alte Bauernstraße 1
(Karte)
Bauernhof 094 84590 Baudenkmal BW
Alte Bauernstraße 3
(Karte)
Mühle 094 84591 Baudenkmal BW
Alte Bauernstraße 5
Bauernhof 094 84592 Baudenkmal
Alte Bauernstraße 6
Wohnhaus 094 84599 Baudenkmal
Alte Bauernstraße 8
Pfarrhof 094 84598 Baudenkmal
Am Holländer 1
(Karte)
Mühle 094 84594 Baudenkmal
Am Spring 1
Bauernhof 094 84595 Baudenkmal
An der Kirche 2
Bauernhof 094 84593 Baudenkmal
An der Kirche 4
(Karte)
Kirche St. Ludgeri 094 84589 Baudenkmal
Hauptstraße 2
Bauernhof 094 84597 Baudenkmal
Hauptstraße 14, 12, 10
Häusergruppe 094 84596 Denkmalbereich

Eimersleben

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Bauernstraße
(Karte)
Kirche St. Petri 094 84609 Baudenkmal
Bauernstraße 12
Scheune 094 84602 Baudenkmal
Bauernstraße 14
Scheune 094 84603 Baudenkmal
Bauernstraße 2, 3
Häusergruppe 094 84601 Denkmalbereich
Bauernstraße 29
Bauernhof 094 84604 Baudenkmal
Bauernstraße 47
Bauernhof Pennigsack 094 84608 Baudenkmal
Bauernstraße 49
Toranlage 094 84605 Baudenkmal
Hinter den Gärten 1 westlich vorm Ort auf Anhöhe
(Karte)
Mühle Erbaut wurde die Mühle im Jahr 1848. Zur Geschichte ist ein Kaufvertrag überliefert, mit dem August Müller aus Eimersleben die Mühle am 11. Juli 1863 für 3.050 Taler an Heinrich Güldenpfenig aus Colbitz verkaufte. Die Windmühle war bis 1952 in Betrieb, danach jedoch dem Verfall preisgegeben. 1985 begann die Rekonstruktion der bereits stark verfallenen Anlage. Der erste Hammerschlag wurde am 7. Oktober 1985, dem 36. Jahrestag der DDR, ausgeführt. 094 84600 Baudenkmal
Magdeburger Straße 74
Ausspanne 094 84606 Baudenkmal
Magdeburger Straße 79
Bauernhof 094 84607 Baudenkmal
Schulstraße 56
Toranlage 094 84612 Baudenkmal
Schulstraße 57
Bauernhof 094 84611 Baudenkmal
Schulstraße 62
Inschriftstein 094 84613 Kleindenkmal
Schulstraße 67, 68, 69, 70
Straßenzeile 094 84610 Denkmalbereich

Morsleben

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
an der B1, ca. 3 km westlich der Ortslage, Richtung Helmstedt
(Karte)
Grenzsicherungsanlage Der Turm steht etwa drei Kilometer westlichen des Dorfes Morsleben nahe der Bundesstraße 1. Der aus Betonplatten errichtete Turm diente als Beobachtungsturm (B-Turm) und stand in einem funktionalen Zusammenhang zur in der Nähe befindlichen Grenzübergangsstelle Marienborn. 094 84169 Baudenkmal
am östlichen Ortsausgang in Richtung Magdeburg auf der nördlichen Straßenseite
(Karte)
Distanzstein Der denkmalgeschützte Stein befindet sich am östlichen Ortsausgang des zur Gemeinde Ingersleben gehörenden Dorfes, am nördlichen Rand der Bundesstraße 1. Der aus Granit gefertigte preußische Rundsockelstein stammt aus der Zeit um 1820/30. 094 30501 Kleindenkmal
Ackerstraße 8, 10
(Karte)
Häusergruppe Ackerstraße 8, 10 zwei Bauernhöfe aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zum Teil in Fachwerkbauweise errichtet 094 84160 Denkmalbereich
Ackerstraße 16
(Karte)
Ziegelhof Schnitterkaserne, Fachwerkbau aus der Zeit nach 1800 094 84161 Baudenkmal
Bauernbreite 2, Beendorfer Straße 11, Gutshof 1, 2, 3
Gutshof 094 84168 Baudenkmal
Bauernbreite 10
(Karte)
Bauernhof Bauernbreite 10 großer Vierseitenhof mit Torbogen und Durchfahrtsscheune von 1859 094 84164 Baudenkmal
Bauernbreite 10, 12, 14
(Karte)
Häusergruppe Bauernbreite 10, 12, 14 Häusergruppe dreier Höfe aus der Zeit des 18. bis frühem 20. Jahrhundert 094 84165 Denkmalbereich
Bauernbreite 11
(Karte)
Bauernhaus Bauernbreite 11 zweigeschossiges Bauernhaus in Fachwerkbauweise vom Ende des 18. oder frühen 19. Jahrhundert 094 84166 Baudenkmal
Bauernbreite 13
(Karte)
Bauernhaus Bauernbreite 13 zweigeschossiges Bauernhaus in Fachwerkbauweise aus dem 18. Jahrhundert 094 84167 Baudenkmal
Bauernbreite, Helmstedter Straße
(Karte)
Sankt-Petrus-Kirche Kirche, das Kirchenschiff ist als aus Bruchsteinen errichteter Saalbau mit rechteckigem Grundriss ausgeführt und geht auf die Zeit der Romanik zurück. Aus dieser Zeit stammt auch noch das südlich neben dem Turm befindliche Giebelsturzportal sowie diverse, zum überwiegenden Teil vermauerte rundbogige Öffnungen. 094 84170 Baudenkmal
Helmstedter Straße 9
Bauernhof 094 84172 Baudenkmal
Helmstedter Straße 11 südlich an das Kirchhofgebäude anschließend
Wohnhaus 094 84171 Baudenkmal
Helmstedter Straße 17
Wohnhaus 094 84173 Baudenkmal
Mühlenweg 4 ca. 1,5 km östlich außerhalb der Ortslage an der Aller
(Karte)
Allermühle 094 84174 Baudenkmal
Sandberg 2
Wohnhaus 094 84162 Baudenkmal
Schachtweg
Pförtnergebäude 094 84163 Baudenkmal

Ostingersleben

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Hinterdorfstraße 1
Bauernhof 094 84637 Baudenkmal
Hinterdorfstraße 3
Bauernhof 094 84638 Baudenkmal
Hinterdorfstraße 8
Bauernhof 094 84640 Baudenkmal
Hinterdorfstraße 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 17, 21, 23, 26, 27, 28, 22, 20, 16, 8, 6
Straßenzug Denkmalbereich Hinterdorfstraße 094 84636 Denkmalbereich
Hinterdorfstraße 26
(Karte)
Kirche St. Gangolf Die aus Bruchstein errichtete Kirche entstand im Jahr 1790, wobei Reste eines romanischen Vorgängerbaus einbezogen wurden. 094 84641 Baudenkmal
Hinterdorfstraße 28
Bauernhof 094 84639 Baudenkmal
Innendorf 2
Bauernhof 094 84643 Baudenkmal
Innendorf 9, 13
Scheune 094 84642 Baudenkmal
Keindorfstraße ca. 300 m nördlich der Ortslage
(Karte)
Mühle 094 84644 Baudenkmal
Kreisstraße 5
Bauernhof 094 84646 Baudenkmal
Kreisstraße 29
Wohnhaus 094 84647 Baudenkmal
Kreisstraße 5, 7, 9, 10
Häusergruppe 094 84645 Denkmalbereich

Legende

In d​en Spalten befinden s​ich folgende Informationen:

  • Lage: Nennt den Straßennamen und wenn vorhanden die Hausnummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link „Karte“ führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die geographischen Koordinaten.
    Link zu einem Kartenansichtstool, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.
  • Offizielle Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals wie in der Quelle vermerkt.
  • Beschreibung: Nennt bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften.
  • Erfassungsnummer: Für jedes Kulturdenkmal wird in Sachsen-Anhalt eine 20stellige Erfassungsnummer vergeben. Derzeit lauten die letzten zwölf Ziffern jeweils 0. Daher wird hier auf die Wiedergabe der letzten zwölf Stellen verzichtet. In dieser Spalte kann sich folgendes Icon befinden, dies führt zu Angaben zu diesem Baudenkmal bei Wikidata.
  • Ausweisungsart: Die Einordnung des Denkmales nach § 2 Abs. 2 DenkmSchG LSA
  • Bild: Ein Bild des Denkmales, und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons

Literatur

  • Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 10: Mathias Köhler, Thorsten Neitzel: Ohrekreis. Teilbd. 1: Altkreis Haldensleben. Imhof, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-011-9.

Quellen

Commons: Kulturdenkmale in Ingersleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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