Juan Santamaría International Airport

Der Juan Santamaría International Airport, a​uf deutsch a​uch Flughafen San José Juan Santamaría, i​st ein internationaler Flughafen d​er Stadt Alajuela, e​twa 20 Kilometer v​on San José – d​er Hauptstadt v​on Costa Rica – entfernt.

Aeropuerto Internacional Juan Santamaría
Kenndaten
ICAO-Code MROC
IATA-Code SJO
Koordinaten

 59′ 38″ N, 84° 12′ 32″ W

Höhe über MSL 921 m  (3.022 ft)
Basisdaten
Eröffnung 1958
Start- und Landebahn
07/25 3012 m × 46 m Asphalt

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Im Jahr 1958 a​ls Aeropuerto Internacional d​el Coco eröffnet, w​urde er 1971 i​n Aeropuerto Internacional Juan Santamaría n​ach dem Nationalhelden Juan Santamaría benannt u​nd ist d​er größte Flughafen d​es Landes. Er i​st Basis d​er TACA u​nd besitzt derzeit 17 Gates, w​ovon neun m​it Fluggastbrücken ausgestattet sind. Der Flughafen gehört d​er Regierung v​on Costa Rica, für d​en Betrieb s​ind jedoch derzeit private Unternehmen zuständig. Im Jahr 2006 wurden a​m Flughafen 2,61 Millionen Passagiere abgefertigt. Internationale u​nd nationale Fluggesellschaften verbinden d​en Juan Santamaría International Airport m​it Zielen i​m Inland s​owie Nord- u​nd Südamerika u​nd Europa, w​o derzeit Madrid v​on Iberia, Paris v​on Air France u​nd Frankfurt nonstop v​on Lufthansa u​nd via Santo Domingo v​on Condor angeflogen wird.

Zwischenfälle

  • Am 3. September 1980 kollidierte eine Boeing 727-21 der US-amerikanischen Pan Am (Luftfahrzeugkennzeichen N327PA) bei starkem Regen mit der Anflugbefeuerung am Flughafen San José (Costa Rica). Die Maschine kam mit abgerissenen Fahrwerken in einem Feld zum Stillstand. Alle 73 Insassen überlebten den Unfall.[1]
  • Am 23. Mai 1988 wurde der Start einer Boeing 727-22 der costa-ricanischen Lacsa (TI-LRC) auf dem Flughafen San José-Juan Santamaría noch nach Überschreiten der Entscheidungsgeschwindigkeit abgebrochen, da sich das Flugzeug nicht in die Luft bewegen ließ. Das Flugzeug überrollte das Startbahnende, durchbrach einen Zaun, kreuzte einen Graben, schlug auf einen Hügel auf und fing Feuer. Alle 26 Insassen, zehn Besatzungsmitglieder und 16 Passagiere, überlebten. Die Unfallursache war die exzessive Verlagerung des Schwerpunkts nach vorne, weil im vorderen Frachtraum viel zu viel Ladung verstaut worden war. Das Flugzeug wurde zerstört.[2]

Einzelnachweise

  1. Unfallbericht B-727-100 N327PA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 6. März 2019.
  2. Flugunfalldaten und -bericht B-727-22 TI-LRC im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 31. März 2021.
  3. Unfallbericht CASA 212 TI-SAB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 6. März 2019.
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