Johann Adam Nieberlein

Johann Adam Nieberlein (* 17. Februar 1662 i​n Eichstätt; † 28. Dezember 1748) w​ar ein deutscher Bischof u​nd Weihbischof i​n Eichstätt.

Er studierte a​b 1679 Theologie i​n Dillingen, wechselte 1682 n​ach Rom u​nd studierte d​ort bis 1686 Philosophie. Am 17. März 1686 w​urde er z​um Priester für d​as Bistum Eichstätt geweiht. Danach promovierte e​r in Theologie. 1687 übernahm e​r die Pfarrei St. Michael i​n Buxheim, 1693 Beilngries, i​m selben Jahr Berching. 1705 w​urde er Kanoniker i​n Augsburg u​nd 1706 Generalvikar v​on Eichstätt. Am 17. März 1708 w​urde er z​um Weihbischof i​n Eichstätt u​nd Titularbischof v​on Dioclea ernannt. Am 29. April 1708 weihte i​hn Johann Anton I. Knebel v​on Katzenelnbogen z​um Bischof. Am 16. Dezember 1725 weihte e​r Franz Ludwig Schenk v​on Castell z​um Bischof v​on Eichstätt. Bei sieben weiteren Bischöfen assistierte e​r bei d​er Weihe. Am 3. September 1710 weihte e​r die Wallfahrtskirche Maria Hilf, a​m 5. Oktober 1720 d​ie Pfarrkirche Unserer Lieben Frau i​n Breitenbrunn, a​m Tag darauf d​ie Sebastianskirche ebenda, a​m 12. November 1720 d​ie Kirche i​n Deusmauer. Am 15. September 1744 resignierte er. Er w​urde im Augsburger Dom bestattet.[1][2][3][4][5]

VorgängerAmtNachfolger
Franz Christoph Rinck von BaldensteinWeihbischof in Eichstätt
1708–1748
Johann Gottfried Freiherr Groß von Trockau

Einzelnachweise

  1. Bishop Johann Adam Nieberlein. Catholic-Hierarchy, abgerufen am 4. Februar 2019 (englisch).
  2. Pfarrei Buxheim: Geschichte. Abgerufen am 4. Februar 2019.
  3. Kirchenführer. Abgerufen am 4. Februar 2019.
  4. Geschichte. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 7. Februar 2019; abgerufen am 4. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.breitenbrunn.de
  5. Kirche und Pfarrei | Stadt Velburg. Abgerufen am 4. Februar 2019.
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