Heptacen

Heptacen i​st eine chemische organische Verbindung m​it der Summenformel C30H18. Der s​ehr reaktive Stoff gehört z​u den Acenen innerhalb d​er Gruppe d​er polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe u​nd ist aufgebaut a​us sieben kondensierten Benzolringen. Beschrieben w​urde es erstmals v​on Erich Clar. Zuerst dargestellt (allerdings n​icht isoliert) w​urde es 2006.[2] Sein Dikation k​ann aus Heptacendimeren i​n konzentrierter Schwefelsäure b​ei Raumtemperatur erhalten u​nd aufbewahrt werden.[3] Heptacen bildet schwarz-grüne Kristalle.[4] Weitere Forschungen, d​ie u. a. für d​ie Organische Elektronik interessant s​ein könnten, dauern an.[5]

Strukturformel
Allgemeines
Name Heptacen
Summenformel C30H18
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 258-38-8
PubChem 5460712
Wikidata Q1572618
Eigenschaften
Molare Masse 378,46 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Rajib Mondal, Bipin K. Shah, Douglas C. Neckers: Photogeneration of Heptacene in a Polymer Matrix. In: Journal of the American Chemical Society, 2006; Volume 128, Issue 30, S. 9612–9613 (doi:10.1021/ja063823i).
  3. Ralf Einholz, Holger F. Bettinger: Heptacen: erhöhte Beständigkeit eines polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffs mit 4n+2 π-Elektronen durch Oxidation zu dessen Dikation mit 4n π-Elektronen. In: Angewandte Chemie, 2013; Volume 125, Issue 37, S. 10000–10003 (doi:10.1002/ange.201209722).
  4. M. Hesse, H. Meier, B. Zeeh: Spektroskopische Methoden in der organischen Chemie, 7. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-13-576107-7, S. 17.
  5. Sanjio S. Zade and Michael Bendikov: Jenseits von Heptacen: die längsten charakterisierten Acene. In: Angewandte Chemie, 2010; Volume 122, Issue 24, S. 4104–4107 (doi:10.1002/ange.200906002).
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.