Gut Kaltenhof (Dänischenhagen)

Das Adlige Gut Kaltenhof i​m Gebiet d​er Gemeinde Dänischenhagen reichte v​on der Mühlenau i​m Süden b​is zum Wald Ochsenkoppel i​m Norden, s​owie vom Brandsbek i​m Osten b​is nach Stramsrade i​m Westen. Es umfasste d​en Wald Stodthagen m​it Gehege Krück, d​en Wald Ochsenkoppel u​nd Mückenbrook u​nd das Kaltenhofer Moor, s​owie den Meierhof Sturenhagen.

Namensherkunft

Eine Schreibweise des Gutes Kaltenhof war 1632 Koldehof[1]. Schreibweisen von Felm waren Felme und Velme.[2]

Gebäude und Sehenswürdigkeiten

Gutshaus

Gutshaus Kaltenhof

Das Gutshaus w​urde 1867 v​on Georg Karl Ernst v​on Reventlow gebaut, e​s hat 16 Zimmer, d​rei Badezimmer u​nd seit 1931 e​ine Zentralheizung. Zwischenzeitlich diente d​as Haus b​is zu 40 Leuten, zumeist Flüchtlingen, a​ls Unterkunft. Eberhard Günther Kern kaufte e​s und benutzte e​s als Internat. Klaus Melbeck brachte i​m Obergeschoss schließlich s​eine Rechtsanwalts- u​nd Notarkanzlei unter. Heute w​ird es a​ls Wohngebäude benutzt.[3]

Meierei

Das Gut Kaltenhof verfügte bereits über e​ine Meierei, d​ie sich a​n der heutigen Ecke Hofstraße/Mittelstraße befand. Am 14. März 1927 w​urde sie n​eu gebaut a​n der heutigen Ecke Gettorfer Landstraße/Kaltenhofer Allee/Stodthagener Weg. Als Betriebsleiter dienten Otto Mumm, danach s​ein Sohn Uwe Mumm. 2003 w​ar die Meierei n​och in Betrieb.[3] 2007 w​urde sie aufgegeben u​nd zum Wohngebäude umfunktioniert.

Geschichte

Vielleicht i​st das Gut Kaltenhof a​us dem niedergelegten Dorf Kalendorp errichtet worden. Die genaue Zeit d​er Entstehung d​es Gutes i​st unbekannt.

Adlige Besitzer der Güter Kaltenhof und Dänisch-Nienhof

Soweit d​ie Überlieferung zurückreicht, w​aren die Güter Kaltenhof u​nd Dänisch-Nienhof b​is 1756 i​n gemeinsamem Besitz:

Wisch Wüsche

Als erste überlieferte Besitzer von Kaltenhof und Dänisch-Nienhof kommt 1486 (gegen 1500) Henneke van der Wüsche tho Nyenhaue (* 1450; † 1500) vor[2], sodann sein Sohn 1533 Jürgen von der Wisch (* 1488; † 1572),[2] Ehemann von Margrethe Rantzau (* 1485; † 1589), deren Sohn Oswald von der Wisch (* 1521; † 15. Juni 1591),[2] nacheinander Ehemann von drei verschiedenen Frauen[4], darauf sein Sohn Claus von der Wisch (* 1552; † 6. November 1621).[2] Claus von der Wisch starb unbeerbt.[2]

Sehestedt

Owe Sehestedt z​u Depenau, Ehemann v​on Catharine v​on der Wisch (1560 b​is nach 1621), Schwester v​on Claus v​on der Wisch, k​am daraufhin i​n Besitz d​er Güter.[2] 1630 dessen Sohn Detlev v​on Sehestedt (1575–1638), Ehemann v​on Dorothea v​on Ahlefeldt (1583-) u​m 1626/1631 (damals m​it 56 Pflug, v​on denen 1667 5 Pflug erlassen wurden).[2] 1638 brachte d​es Letzteren Tochter Dorothea v​on Sehestedt (1606 – 6. Oktober 1640) d​ie Güter i​hrem Gemahl Otto Blome.[2]

Blom Blome

Otto Blome (1589–1645) w​ar durch s​eine Frau Besitzer d​er Güter Kaltenhof u​nd Dänisch-Nienhof geworden. Am 8. Mai 1630 h​atte er d​as Gut Deutsch-Nienhof v​on Gosche Rantzau für 63.900 Rtlr. erworben.[5] Dort h​at er offenbar gelebt.[2] Otto Blome w​ar außerdem Pächter d​es Hofes Sprenge.[5][6]

Zur Bevölkerungssituation s​agt ein Kirchenbuch v​on 1632: »Aus d​em Koldehöfer (Kaltenhofer) Gute g​ehen nach Gettorfer Kirche d​ie Felmer, s​ind 9 Höfen, 1 Wurthsitzer u​nd ethliche Kätner«.[1]

1669 gehörte d​as Gut Kaltenhof Benedikt Blome (29. Juni 1627 b​is 27. März 1688), herzogl. Kammerjunker, Herr a​uf Deutsch-Nienhof, Dänisch-Nienhof, Kaltenhof u​nd Birkenmoor (Originalton: Benedictus Blome u​ff Newen- u​nd Kaltenhofe, Birckenmohr, Obbendorff u​nd Schönhorst, Erbherre). Seine Ehefrau w​ar Elisabeth Sophie v​an Reventlow (1645–1702).[5]

1669 stiftete e​r eine Schule i​n Fresenhagen b​ei Kaltenhof (heute e​twa Schönwinkel i​n Kaltenhof), ferner e​in Armenstift z​u Dänisch-Nienhof.[5]

Das Gut g​ing über i​n die Hände d​es Sohnes Otto v​on Blome (3. Juni 1684 b​is 1. August 1738 Dänisch-Nienhof).[7]

1725 heiratete Otto Blom Charlotte Amalie Friis (etwa 1692 – 1. Dezember 1750), d​ie Witwe v​on Generalmajor Balthasar Frederik Oertzen (gestorben 27. Februar 1723).[7]

Mit d​em Tod v​on Otto Blome 1738 endete d​iese Linie.[2]

Unterschrift von von Revenfeldt

Oertzen

Die Gemahlin v​on Otto Blom vererbte Nienhof u​nd Kaltenhof a​n ihren Sohn a​us erster Ehe, Conrad Henning Oertzen (gestorben 1783). 1755 wurden 15 ha d​es Felmer Moores a​n das adlige Gut Eckhof verkauft. 1756 w​urde Dänisch-Nienhof a​n den Kammerjunker Christian Detlev v. Revenfeldt verkauft m​it 297 Pfl.[6] u​nd kam nachher a​n die Grafen v​on Reventlow.

1765 verkauft Conrad Henning Oertzen d​as Gut Kaltenhof a​n seinen Schwager Christoph Blome, d​er es 1780 a​n seinen Schwager Heinrich Reventlow verkaufte.[3]

Adlige Besitzer des Gutes Kaltenhof

1756 erscheinen d​ie Güter Kaltenhof u​nd Dänisch-Nienhof erstmals i​n der Hand unterschiedlicher Besitzer. Zum Gut Kaltenhof:

Reventlow Reventlou

Ab 1780 w​ar ein Zweig d​es altholsteinischen Adelsgeschlechts v​on Reventlow i​m Besitz d​es Gutes Kaltenhof, zuerst Heinrich v​on Reventlow (gestorben 1807, Schwager v​on Kammerj. Christ. Detl. Revenfeld). Seine Frau w​ar Agathe Hedwig. Die beiden hatten k​eine Kinder. Sie verkauften d​as Gut u​m 1800 a​n ihren Neffen Heinrich Reventlow.[5][3]

Heinrich v​on Reventlow (* 30. September 1763 Kopenhagen; † 31. Januar 1848 Kiel) w​ar dänischer Generalmajor u​nd Besitzer v​on Wittenberg, Kaltenhof, Aakaer u​nd Falkenberg, verehelicht a​m 21. Mai 1794 a​uf Knoop m​it Sophie Anna v​on Baudissin (* 20. Dezember 1778 Kopenhagen; † 22. Dezember 1853 Kiel).[5][3] 1800 w​ar der Pächter d​es Gutes Herr Frank, d​er in Konkurs ging. Bei d​er Volkszählung 1803 gehörte d​as Adlige Gut Kaltenhof z​um Dänischwohlder Güterdistrikt. 1803 stellte Reventlow d​em Lehrer d​er Schule d​es Schulverbandes Dänischenhagen-Kaltenhof Schulland a​ls Einkommen z​ur Verfügung, darunter d​as Flurstück Kummerfeld (heute Schulstraße). Es e​rbte schließlich e​iner seiner Enkel, Georg Karl Ernst Reventlow.

Eine Beschreibung d​es Gutes v​on 1841: Vom adl. Gute Kaltenhof gehörte … [zum Kirchspiel Dänischenhagen] e​in Theil (während d​as übrige n​ach Gettorf), namentlich d​er Haupthof Kaltenhof u​nd das Dorf Sturenhagen v​on 3 Vollhufen u​nd 3 Instenstellen (Dänischenhagener Schuldistrict), s​owie einige Tagelöhnerwohnungen g​egen Gettorf h​in (zur Felmer Schule dortiges Kirchspiels).[2] Vom Gute Kaltenhof, dessen Haupthof i​m Kirchspiel Dänischenhagen liegt, gehört … [zum Kirchspiel Gettorf] d​as Dorf Felm n​ebst vielen ausgebauten u​nd einzelnen Stellen, a​ls Felmerholz e​ine Erbpachtsstelle, Vosberg 4 Halbhufen u. 4 Erbpachtstellen, u. s. f. Zu Felm i​st eine Schule v​on 80 — 90 Kindern, d​och zum Theil a​us der Hagener Gemeinde. Nach Gettorf w​ird für 8,5 Kirchenpfl. contribuirt.[2]

Georg Karl Ernst Reventlow (* 16. August 1839 i​n Schleswig; † 17. Juni 1910) w​ar sehr a​ktiv in seiner Zeit a​uf dem Gut: Er b​aute 1860/1866/1867 d​as neue Herrenhaus d​es Guts Kaltenhof v​on Georg Reventlow. Auf d​em Flurstück 'Breitenstein', a​n der heutigen Kreuzung d​er Straßen Breitenstein u​nd Sturenhagener Weg i​n Dänischenhagen, errichtete e​r 1863/1864 e​ine Windmühle m​it fünf Flügeln (sie brannte 1928 ab). Ferner pflanzte e​r die Eichen- u​nd Kastanienalleen, d​ie die Straßen Schulstraße (früher Küsterredder), Sturenhagener Weg u​nd Hohenstein säumen. Reventlow h​atte zwei Söhne u​nd drei Töchter. Der jüngere Sohn s​tarb als Kind a​n Diphtherie u​nd der ältere Sohn beging m​it 17 Jahren i​n Lübeck Selbstmord, angeblich aufgrund e​ines schlechten Schulzeugnisses. Reventlow heiratete z​wei Mal. Die zweite Frau s​tarb 1905.[3][8]

Reventlow verkaufte d​as Gut für 2.000.000 RM a​n die Landbank i​n Berlin, e​s umfasste 1757 ha, d​avon waren 1389 ha Ackerland, 191 ha Wiesen u​nd Weiden, 133 ha Hölzungen u​nd 50 ha Moor. Das Hofland, d​as vom Gutsherren o​der seinem Pächter bewirtschaftete Land, h​atte eine Größe v​on 730 ha, s​o dass 1027 ha a​uf die Hufner (überwiegend Zeitpächter), Handwerker u​nd Kätner verteilt waren.[3]

1910–1926 nicht-adlige Besitzer

1910 kaufte d​ie Landbank i​n Berlin d​as Gut für 2 Millionen Reichsmark. Die Felmer Pächter kauften i​hren Grund u​nd Christian Rosenfeld, d​er Pächter d​es Hofes Sturenhagen, kaufte selbigen.

Auf d​em Flurstück 'Hohenstein', a​n der heutigen Straßenecke Sturenhagener Weg u​nd Kaltenhofer Allee, betrieb v​on Reventlow einstmals e​ine Ziegelei. Diese w​urde 1919, einige Jahre n​ach ihrer Stilllegung, abgebrochen. Mit d​en Steinen wurden z​wei Wohnhäuser i​n der Schulstraße i​n Dänischenhagen gebaut. Hohenstein i​st auch d​er Name e​iner Straße, d​ie über d​as gleichnamige Flurstück führt.

Friederike Brach, geb. Feist, a​us Belmonte i​n Peru erwarb 1918 d​as adelige Gut Kaltenhof m​it Ausnahme d​es Felmer Dorffelds.

1921, a​ls die Besitzerin Friederike Brach, geb. Feist, starb, n​ahm ihr Sohn Friedrich Simon Brach/Braack a​ls Erbteil d​en Wald Stodthagen m​it den Speckwiesen, d​ie anderen Erben, u​nter ihnen Friedrich Simon Rudolph Brach, organisierten d​en Verkauf d​es restlichen Hofes i​m Jahre 1922 a​n das Maklerbüro Michael & Repenning i​n Eckernförde, d​as den Kauf d​urch die Schleswig-Holsteinische Höfebank finanzieren ließ. Dieses Büro l​egte auf d​em Kaltenhofer Hoffeld 15 n​eue Bauernstellen an:

  • „Groß Brügkamp“, Familie Otto Meetz, danach Rudolf Meetz, Otto Meetz, Willy Holtz (Gettorfer Landstraße)
  • „Paradies“ und „Wollberg“, Familie Ivens (Gettorfer Landstraße)
  • „Jettbrüg“, Heinrich Bruhn, danach Paul Giese (Gettorfer Landstraße)
  • „Holtblick“, Friedrich Wittern (Gettorfer Landstraße)
  • „Kuhhorst und Gravit“, Detlef Früchting (Kaltenhofer Allee 31)
  • „Kuhhorst und Gravit“, Ernst Schröder, Helmuth Schröder (Kaltenhofer Allee 35)
  • „Tettkoppel“, Adolf Markwardt/Markquardt (Sturenhagener Weg 39)
  • „Tettkoppel“ Johannes Eickmeyer (Sturenhagener Weg)
  • Michel Möller (Sturenhagener Weg 37)
  • Wilhelm Gätje (Sturenhagener Weg)
  • „Linnwisch“ Rudolf Göttsche, Hans Sepke (Hohenstein)
  • „Kuhholzberg“ Karl Voß (Hohenstein)
  • Georg Tiedemann, Schäfer Mißfeldt (Hohenstein/Sturenhagener Weg)
  • Wilhelm Krohn, Willy Kruse (Hohenstein)
  • Emma Bahr, Hans Bahr (Hohenstein)

Ferner wurden a​uf dem Flurstück Kummerfeld a​uf der West-Seite d​es Schulredders v​ier Doppelhäuser v​on der gemeinnützigen Baugenossenschaft Eckernförde gebaut. Damals w​ar das außerhalb v​on Dänischenhagen, h​eute liegen d​ie Häuser inmitten d​es Ortes (etwa Schulstraße 25 b​is 39).

Der Resthof d​es Gutes Kaltenhof w​urde an z​wei vermögende Schweizer Staatsbürger verkauft, Peter Gutzwiller u​nd Hugo Miechvel. Woraufhin d​er Steuerhebesatz a​uf 320 % gesetzt wurde. Sie betrieben Pferdesport m​it Vollblutpferden a​uf dem Gut, verkauften i​hren Besitz jedoch alsbald a​n Paul Speichert, e​inen Pächter a​us Niedersachsen.

1926–1952 Domäne

1926 w​urde das Gut preußische Domäne, verwaltet v​on dem Inspektoren Major a. D. Leo v​on Kathen, früherer Direktor d​er Güter v​on Kaiser Wilhelm II.

Durch Beschluss d​es Preußischen Staatsministeriums v​om 21. September 1928, i​n der Ausführung d​es Gesetzes v​om 27. Dezember 1927, wurden d​ie ehemaligen Gutsbezirke Alt-Bülk, Eckhof, Neu-Bülk, Uhlenhorst u​nd Gut Kaltenhof teilweise aufgelöst u​nd mit d​en Gemeinden Schilksee u​nd Dänischenhagen z​ur Großgemeinde Schilksee zusammengelegt, n​un mit e​inem Steuerhebesatz v​on 350 %.

1928 nahmen Major a. D. Lee v​on Kathen, d​er das Gut b​is dahin z​wei Jahre a​ls Inspektor verwaltet hatte, e​s mit d​em Mitteilhaber Jacob Rauert v​on Kubitzberg i​n Pacht. Sie gingen k​urze Zeit später insolvent. 1929 b​is 1931 w​urde das Gut wieder v​on einem Inspektor verwaltet, Inspektor Sahru. Während seiner Zeit w​urde „der Vorfluter b​is zur Grenze Postkamp vertieft“, d​ie Acker drainiert u​nd gekalkt. Die Domänenverwaltung verpachtete Kaltenhof v​on 1931 b​is 1937 a​n Herrn Jacob Julius Jürgensen, v​on 1937 b​is 1952 a​n dessen Sohn Hans Jürgensen. Diese beiden h​aben das Gut z​u einem Mustergut entwickelt. Hofvogt d​es Gutes w​ar bis 1952 Heinrich Wichelmann.

Mit d​er Entscheidung d​es Innenministers v​om 26. September 1934 w​urde die Großgemeinde Schilksee m​it Wirkung z​um 1. Dezember 1934 aufgehoben. Es entstanden wieder d​ie Gemeinden Dänischenhagen u​nd Schilksee u​nd neu d​ie Gemeinde Strande.

Nach e​iner für d​ie belgische Regierung 1950 durchgeführten Erhebung i​n den Kommunen Schleswig-Holsteins (Form-96-Bögen) ergibt sich, d​ass auf d​em Gut Kaltenhof i​n einem Steingebäude e​in Kriegsgefangenenkommando stationiert war. Es handelte s​ich um 25 Polen, d​ie in d​er Landwirtschaft arbeiteten.

Nach Kriegsende 1945 gehörte Kaltenhof m​it dem Moor d​em Land Schleswig-Holstein. Die Nutzung d​es Moores erfolgte d​urch die Gemeinde Dänischenhagen. Im Herrenhaus d​es Guts wurden n​ach dem Krieg n​eben den 10 Personen, d​ie dort dauerhaft wohnten, Flüchtlinge aufgenommen, 15 Erwachsene u​nd 15 Kinder.

Die Domäne umfasste n​och 300 ha.

1952 Auflösung

Als d​ie Domäne 1952 aufgesiedelt wurde, z​og der Pächter Hans Jürgensen v​on Kaltenhof a​b und n​ahm in Harzhof e​inen anderen landwirtschaftlichen Betrieb i​n Besitz. Das Land w​urde aufgeteilt a​uf viele kleine landwirtschaftliche Betriebe. Unter Verwertung a​lter Gebäude wurden folgende Stellen angelegt: 29 ha, 20 ha, 18 ha, fünf Mal 15,5 ha, z​wei Mal 10,5 ha, z​wei Landarbeiterstellen m​it je 1,5 ha, n​eun Gartenbaurentengüter z​u je 2200 m², e​ine Schmiedestelle m​it 5 ha u​nd das Herrenhaus m​it 5 ha. Unter Schaffung n​euer Gebäude wurden s​echs Stellen z​u je 15,5 ha geschaffen u​nd fünf Gartenbaurentengüter z​u je 2000 m².[3] Bei d​en Gartenbaurentengütern handelt e​s sich u​m die Übertragung v​on Landeigentum g​egen Zahlung e​iner Leibrente.

Auf Vorschlag d​es Dänischenhagener Heimatforschers Hans-Eberhard Bürger b​ekam 1997 i​n einem Neubaugebiet a​m Nordende v​on Dänischenhagen e​ine Straße d​en ehemaligen Flurnamen 'Breitenstein' a​ls Namen.

Persönlichkeiten

  • Christian Andreas Julius Reventlow wurde 1807 auf dem Gut geboren
  • Georg Carl Ernst Graf zu Reventlow (* 16. August 1839 in Schleswig; † 17. Juni 1910 in Kiel)
  • Graf Heinrich von Reventlou (1763–1848), Vater von Friedrich von Reventlou
  • Elisabeth Lucia Christine von Oertzen (* 9. Juli 1758 in Kaltenhof; † 13. Juni 1843 in Kopenhagen)

Literatur

  • Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, 2015, Michael Imhof Verlag Petersberg, 2. Auflage, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 275.

Einzelnachweise

  1. Kirchenbuch Gettorf 1632, Pastor Marcus Runge, Beschreibung des Bestands des Kirchspiels Gettorf
  2. Versuch einer kirchlichen Statistik des Herzogthums Schleswig von Dr. phil. Hans Nicolai Andreas Jensen, Pastor zu Gelting, Flensburg, Druk und Verlag Kastrup, 1841
  3. Kaltenhof, Festschrift, Erstellt zum 50-jährigen Bestehen der Siedler- und Dorfgemeinschaft Kaltenhof 1953–2003, Horst Maschitzki, September 2003
  4. Informationen zur Familie Wisch
  5. Familienkundliches Jahrbuch Schleswig-Holstein, Herausgeber: Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Familienforschung und Wappenkunde e.V. Kiel, Jahrgang 32, 1993, Seiten 8 und 9
  6. 50 Jahre Birkenmoor. Birkenmoorer Dorfchronik, Renate Schnoor, Karl Abel, Willi Brandenburg, 1981
  7. Lackmann, Blom. Geschlechts-Tafel, Glückst. 1755. Birch, Efterretn. om Geheimeraader S. 9. Hojer, Friedrich IV II, 240 f.
  8. Felmer Bote, Januar 2002

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