Gertrud Meili-Dworetzki

Gertrud Meili (* 1912 i​n Danzig; † 9. April 1995 i​n Bern) w​ar eine Schweizer Psychologin.

Leben

Sie besuchte e​in Jahr i​n Frankfurt Vorlesungen v​on Horkheimer u​nd Adorno, Mannheim u​nd Tillich. Danach studierte s​ie nach 1933 i​n Bern u​nd Genf Psychologie. Meili promovierte u​nd befasste s​ich in zahlreichen Fachartikeln u​nd Büchern m​it der Verbindung zwischen Psychologie u​nd Philosophie. Nachdem i​hr Gatte Richard Meili, m​it dem s​ie zwei Söhne hatte, 1949 a​uf den Lehrstuhl für Psychologie a​n der Berner Universität berufen worden war, w​urde sie dessen Mitarbeiterin.[1] Zudem übersetzte s​ie aus d​em Englischen u​nd Französischen.[2]

Werke (Auswahl)

  • Johanna Schopenhauer, Verlag Droste, 1987, ISBN 3770007425
  • Spielarten des Menschenbildes: ein Vergleich der Menschenzeichnungen japanischer und schweizerischer Kinder, Verlag Huber, 1982, ISBN 3456810970
  • Das Bild des Menschen in der Vorstellung und Darstellung des Kleinkindes, Verlag Huber, 1957
  • Lust und Angst: Regulative Momente in der Persönlichkeitsentwicklung zweier Brüder, Verlag Huber, 1959
  • Heimatort Freie Stadt Danzig, Verlag Droste, 1985, ISBN 3770006836
Übersetzungen
  • Sigmund Freud, Leben und Werk: Die letzte Phase : 1919 - 1939, Ernest Jones, Dt. Taschenbuch-Verlag, 1984
  • Jahre der Reife, 1901-1919, Band 2 von Das Leben und Werk von Sigmund Freud, Autoren Ernest Jones, Katherine Jones, Verlag Huber, 1982, ISBN 3456811942

Literatur

  • Inge Kaufmann: Frauen in der Psychologie: Gertrud Meili-Dworetzki. Junfermann Verlag, 1991. 52 Seiten.

Einzelnachweise

  1. http://www.lbau.org/pap3/1995-05gertrudmeilinachruf.htm
  2. Liste Google-Buch
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