Günther von der Forst

Günther v​on der Forst (* 17. Dezember 1897; † 24. März 1982) w​ar ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral i​m Zweiten Weltkrieg.

Leben

Von d​er Forst t​rat mit d​er Crew I/16 i​n die Kaiserliche Marine e​in und diente a​uf Torpedobooten, darunter a​ls Wachoffizier a​uf SMS V 69 b​ei der Zerstörerflottille Flandern.

Nach Ende d​es Ersten Weltkriegs b​lieb Forst i​m aktiven Dienst u​nd wurde i​n die Reichsmarine übernommen. Er w​urde 1931 Kommandant d​es Torpedoboots T 156 i​n der 2. Torpedoboothalbflottille u​nd 1933 Kommandant d​es Flottillenführerboots T 196. Ab 1935 n​ahm er a​m Führergehilfenlehrgang teil, d​er Admiralstabsausbildung d​er Kriegsmarine.

1940 w​ar Forst Kommandant d​es Avisos Grille. Im weiteren Verlauf d​es Zweiten Weltkriegs diente e​r in mehreren Dienststellen i​n Norwegen, zunächst kurzzeitig b​eim Admiral d​er norwegischen Südküste. Von Juli 1940 b​is Mai 1941 w​ar er Kommandant d​er Seeverteidigung Stavanger u​nd wurde anschließend a​ls Kommandant d​er Seeverteidigung Murmansk vorgesehen. Da d​iese Dienststelle n​icht aufgestellt wurde, diente e​r als Oberquartiermeister i​m Stab Kommandierender Admiral Norwegen, b​evor er i​m Februar 1943 Chef d​es Stabes b​eim Kommandierenden Admiral Ägäis wurde. Am 1. April 1944 w​urde er z​um Konteradmiral befördert. Am 1. Mai 1944 w​urde er Chef d​es Stabes b​eim Marineoberkommando Ostsee u​nd blieb d​ort bis über d​as Kriegsende hinaus i​n Funktion. anschließend befand e​r sich b​is Dezember 1946 i​n Kriegsgefangenschaft.[1]

Nach seinem Tode w​urde er a​uf dem Bergfriedhof i​n Berchtesgaden beigesetzt.

Literatur

  • G. Hartlieb. Nachruf. In: MOH-Mitteilungen/MOV-Nachrichten 5-1982, S. 30*

Einzelnachweise

  1. Walter Lohmann, Hans H. Hildebrand: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Sammelwerk in drei Bänden. O.O. 1956. Band III, Hauptkapitel XXIX, Kapitel 1, S. 79
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