Dürren in Syrien im 20. und 21. Jahrhundert

Wiederkehrende Dürren i​n Syrien s​ind Teil d​es dortigen Klimas. Seit d​en 1970er Jahren w​ird jedoch e​ine zunehmende Trockenheit d​er Region beobachtet. Insbesondere i​n den Jahren 2006 b​is 2011 herrschte i​n Syrien e​ine außergewöhnliche Dürre,[2][3] v​on der e​twa 60 Prozent d​es Landes betroffen waren.[4] Zusammenhänge m​it der globalen Erwärmung u​nd schlechtem Wassermanagement werden i​n der Forschung mittlerweile intensiv diskutiert. Ein falscher Umgang m​it dem verknappten Wasser, s​o die Befürchtung, könne z​udem unter anderem gewaltsame Konflikte begünstigen.[5][3][6]

Winterdürre im Mittelmeerraum 1971–2010 im Vergleich zu 1902–2010: Rot rechts der Raum Syrien–Jordanien.[1]
Winterniederschläge im Mittelmeerraum 1902–2010.[1]

Ursachen

In d​en Jahren 1961–2009 herrschte i​n Syrien beinahe i​n der Hälfte d​er Jahre Trockenheit.[7] In Syrien g​ab es v​on 2007 b​is 2010 e​ine mehrjährige extreme Dürre.

Als e​ine wesentliche Ursache für d​ie klimatischen Veränderungen w​ird die anthropogene globale Erwärmung angesehen.[1] Seit d​en 1970er Jahren lässt s​ich insgesamt e​ine Veränderung h​in zu m​ehr Trockenheit i​m Mittelmeerraum beobachten, besonders i​m sonst niederschlagreichen Winter. Seit d​em Jahr 1902 l​agen im Mittelmeerraum z​ehn der 12 niederschlagärmsten Winter i​n den Jahren 1990 b​is 2010.[1] Dass d​ie globale Erwärmung mitverantwortlich für d​ie Dürre w​ar und zukünftig n​och einen stärkeren Einfluss a​uf die soziopolitische u​nd ökonomische Lage ausüben wird, w​ird auch v​on weiteren Studien gestützt, w​ie eine 2016 publizierte Studie ergab. Demnach w​ar die Periode 1998–2012 m​it an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (98 %) d​er trockenste 15-Jahreszeitraum i​n der Levante s​eit 500 Jahren, m​it 89 % Sicherheit s​ogar der vergangenen 900 Jahre.[5] Zwischen 1969 u​nd 2008 n​ahm die Maximalzahl trockener Tage i​n der Regensaison u​m bis z​u 32,4 Tage z​u (Region Hasaka), d​ie Anzahl aufeinanderfolgender trockener Tage u​m bis z​u 34,4 (Region Raqqa).[8] In d​er Saison 2007/2008 f​iel die Niederschlagsmenge a​uf 66 Prozent d​es langjährigen Mittelwerts.[7]

Neben d​en klimatischen Bedingungen w​ird als weiterer Grund für d​ie Dürre d​er steigende Wasserbedarf diskutiert. Dieser s​etzt sich zusammen a​us der Bevölkerungszahl s​owie dem Pro-Kopf-Verbrauch.[9] In Syrien s​tieg die Bevölkerung s​eit Mitte d​es 20. Jahrhunderts s​tark an: v​on 3,3 Millionen Menschen i​m Jahr 1950 a​uf etwa 21,4 Millionen i​m Jahr 2013. Dazu beigetragen h​at eine ausgeprägte pro-natalistische Politik s​eit den 1950er Jahren, einhergehend m​it dem offiziellen Verbot d​es Verkaufs u​nd Gebrauchs v​on Empfängnisverhütungsmitteln.[7]

Wasserverluste im Euphrat-Tigris-Becken zwischen 2002 und 2009 (Quelle: GRACE)

Messungen des Gravity Recovery and Climate Experiments (GRACE) ergaben, dass das Wasservorkommen im Euphrat-Tigris-Becken (Türkei, Syrien, Irak und Westiran) in den Jahren 2003 bis 2009 stärker zurückging als in jeder anderen Region der Welt, ausgenommen Nordindien. Als Ursachen werden nachlassende Niederschläge und schlechtes Wassermanagement gesehen.[10] Die großflächige Einführung von Dieselmotor-Pumpen in den 1960er Jahren führte zu einem starken Abfall der Grundwasserspiegel. Zwischen 1970 und 1999 wurden Hunderte neuer Brunnen gebohrt, und die künstlich bewässerten Flächen nahmen stark zu. Zwischen 1999 und 2010 stieg die Anzahl der Brunnen von 135.089 auf über 229.881, im Jahr 2010 waren 57 Prozent der Brunnen ohne Lizenz. Der starke Anstieg der Grundwassernutzung führte in den am stärksten betroffenen Gebieten im Zeitraum zwischen 1950 und 2000 zu einem Abfall des Grundwasserspiegels um bis zu 100 Metern. Zwischen 1993 und 2000 fiel der Grundwasserspiegel in der Region um Damaskus jährlich um sechs Meter.[7] Zudem hat sich seit 1975 der Zufluss von Wasser aus der Türkei nach Syrien aufgrund des Baus von Staudämmen und Wasserkraftanlagen (Südostanatolien-Projekt) um 40 Prozent vermindert.[10]

Folgen

Nahezu ausgetrocknetes Flussbett des Chabur im Nordosten Syriens (Oktober 2009)

Besonders d​ie mehrjährigen Dürren w​aren folgenreich.

Dürren bis 2001

Stärkere Dürren im Raum gab es in den 1950er Jahren.[11] Eine Dürre im Jahr 1961 führte zu einer Reduktion der Kamelpopulation um 80 Prozent und der Schafe um 50 Prozent.[7] Auch in den 1980er Jahren herrschte wieder abnorme Trockenheit.[11]

In d​er Dürreperiode zwischen 1998 u​nd 2001, d​ie ganz Mittelasien traf, mussten 329.000 Personen (47.000 Nomaden-Haushalte) i​hren Viehbestand töten, litten u​nter Nahrungsmittelknappheit u​nd bedurften d​er Notversorgung m​it Lebensmitteln.[7]

Dürre 2006 bis 2011

Vegetationsanomalie im „fruchtbaren Halbmond“ 2006–2010[11]

Am stärksten von der Dürre 2006–2011 betroffen waren die Provinzen Deir ez-Zor, Hasaka und Rakka, die als „Brotkorb der Nation“ galten.[7][12] Unter anderem kam es zwischen 2006 und 2008 zu einem starken Rückgang der Getreideproduktion.[13] Die Weizenernte 2007/2008 betrug nur 2,1 Millionen Tonnen – im Vergleich zum langjährigen Mittelwert von 4,7 Millionen (von denen 3,8 Millionen in Syrien konsumiert wurden) – so dass Syrien erstmals seit 15 Jahren Weizen importieren musste. In der Saison 2008/2009 waren die betroffenen Provinzen erneut von reduzierten Niederschlagsmengen betroffen sowie in der Saison 2009/2010 von einem Schadpilz (Gelbrost), der sich aufgrund der vorangegangenen Dürreperiode stark ausbreitete. Die Weizenernte 2009/2010 lag daher mit 3,2 Millionen Tonnen trotz höherer Niederschlagsmengen in dieser Saison nach wie vor im unterdurchschnittlichen Bereich. In den Jahren 2008 und 2009 wurden verschiedene landwirtschaftsrelevante Subventionen gekürzt (Diesel, Dünger), was zu stark steigenden Preisen führte.

Betroffen w​ar dabei d​er ganze Nahe u​nd Mittlere Osten, m​it Ernteausfällen a​uch in Israel (vergl. d​ort den Wasserspiegel d​es Toten Meeres), Jordanien, d​em Libanon, d​em Irak u​nd dem Iran. Das USDA schätzte, d​ass der Nahe Osten 2009/10 insgesamt 5,8 Million Tonnen Weizen importieren musste, e​in Anstieg u​m 72 % i​m Vergleich z​um Vorjahr.[14]

Dies führte in Kombination mit der Dürre zu einer Migration der Landwirte in die Städte, wobei die Migration ganzer Familien ein relativ neues Phänomen darstellte. Die UN schätzte, dass 300.000 Personen aus dem Nordosten Syriens abwanderten und 60–70 Prozent der Dörfer der Provinzen Hassakeh und Deir verlassen wurden, wobei die tatsächlichen Zahlen vermutlich höher liegen.[7] Laut der Washington Post mussten 1,5 Millionen Menschen aufgrund der Dürre innerhalb Syriens umsiedeln. Etwa 75 Prozent der Bauern hätten ihre gesamte Ernte verloren,[4] und Landwirte im Nordosten Syriens etwa 85 Prozent ihres Viehbestands.[15] Nach Angaben der UN waren zwischen 2008 und 2011 etwa 1,3 Millionen Menschen von der Dürre betroffen, davon 800.000 so schwer, dass sie ihre Existenzgrundlage verloren.[16] Daten aus den am schwersten betroffenen Gebieten wiesen auf einen drastischen Anstieg (mangel-)ernährungsbedingter Erkrankungen zwischen 2006 und 2010 hin. Unter anderem wiesen in der Provinz Rakka 42 Prozent der Kinder im Alter von 6–12 Monaten eine Anämie auf. Während im Jahr 2003/4 zwei Millionen Menschen in extremer Armut lebten, schätzte die UN im Jahr 2010 die Anzahl der Menschen mit unsicherer Nahrungsmittelversorgung auf 3,7 Millionen (17 Prozent der syrischen Bevölkerung).[7]

Die Dürreperiode 2006 b​is 2011 g​ilt vielen a​ls eine d​er Ursachen d​es Bürgerkriegs i​n Syrien u​nd des folgenden IS-Konflikts.[17][18][19][20][21][11][22][23]

Laut Christiane Fröhlich, Friedensforscherin a​n der Uni Hamburg, h​aben ihre Gespräche m​it Menschen v​or Ort d​er Klimathese e​her widersprochen. Danach s​ind nur wenige v​on denjenigen, d​ie vor d​er Dürre flüchteten, z​u Aufständischen geworden. Der Bürgerkrieg s​ei vielmehr v​on eher wohlhabenden Einwohnern provoziert worden.[24] Syrienexpertin Francesca De Châtel w​ies auf mangelhaftes Wassermanagement h​in und warnte v​or einer Betonung d​es Klimawandels a​ls Ursache, w​eil Politiker s​o von i​hren eigenen Fehlern ablenken u​nd Schuldige außerhalb d​es Landes suchen könnten.[25]

Dürre und Hitze 2013–2015

Auch der Winter 2013 war wieder ausnehmend trocken.[26] Das Frühjahr 2014 brachte neuerlich eine Dürre mit enormen Ernteausfällen besonders in der westlichen Aleppo-Region.[27] Der Sommer 2015, der auch die Hitzewelle in Pakistan und Jahrhunderthitze in Europa brachte,[28] war dann auch in Vorder- und Zentralasien einer der heissesten der letzten Jahrzehnte.

Weitere Entwicklung

Der Mittelmeerraum und der nahe Osten gelten als eine der Regionen der Erde, die voraussichtlich am stärksten auf die Klimaänderung reagieren werden, insbesondere durch einen starken Rückgang der Niederschlagsmenge und einem Anstieg der Variabilität der Niederschläge während der trockenen bzw. warmen Jahreszeit.[29][30] Die zukünftige klimatische Entwicklung im östlichen Mittelmeerraum und nahen Osten wurde von der Arbeitsgruppe um Johannes Lelieveld untersucht. Anhand von Klimamodellen wurde bis Ende des 21. Jahrhunderts ein Anstieg der durchschnittlichen Tagestemperaturen um 3,5 bis 7 °C vorhergesagt,[30] sowie einen Rückgang der Niederschläge um 10 Prozent im Vergleich zur Periode 1961–1990. Bei weiterhin steigender Bevölkerungszahl und sinkenden Niederschlagsmengen würden Länder wie Syrien, die Türkei, der Irak und Jordanien um die Mitte des 21. Jahrhunderts etwa die Hälfte ihres Wasserbedarfs durch Meerwasserentsalzung und Wasserimporte decken müssen.[31] Dabei wurde erwartet, dass – ein reguläres Bevölkerungswachstum angenommen – die Bevölkerungszahl in Syrien bis 2050 auf 37 Millionen steigt.[7] Das Internationale Forschungsinstitut für Agrar- und Ernährungspolitik prognostizierte, dass die Ernten in Syrien bis 2050 bis zu 60 % zurückgehen werden.[21]

Medien

  • Der mögliche Zusammenhang der Dürre in Syrien 2006–2010 mit dem darauf folgenden Bürgerkrieg wurde im ersten Teil der Dokumentarfilmreihe Years of Living Dangerously thematisiert.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Martin Hoerling, Jon Eischeid, Judith Perlwitz, Xiaowei Quan, Tao Zhang, Philip Pegion: On the Increased Frequency of Mediterranean Drought. In: Journal of Climate. Band 25, Nr. 6, 27. Oktober 2011, S. 2146–2161, doi:10.1175/JCLI-D-11-00296.1.
    Artikel zur Vorab-Veröffentlichung: NOAA study: Human-caused climate change a major factor in more frequent Mediterranean droughts.. NOAA News, 27. Oktober 2011. Abgerufen am 30. Dezember 2014.
  2. World Economic Forum: Global Risks 2014. Ninth Edition. Insight Report. ISBN 978-92-95044-60-9. Abgerufen am 30. Dezember 2014.
  3. Alexander De Juan, Sarah Schwan: Steigende Temperaturen in schwachen Staaten: Klimawandel und Gewalt im Nahen Osten. In: GIGA Focus, German Institute of Global and Area Studies, Institut für Nahost-Studien. 1/2014 (mercury.ethz.ch (Memento des Originals vom 3. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mercury.ethz.ch PDF), abgerufen am 30. Dezember 2014.
  4. Drought helped cause Syria’s war. Will climate change bring more like it? In: The Washington Post, 10. September 2013. Abgerufen am 4. Januar 2015.
  5. Benjamin I Cook et al.: Spatiotemporal drought variability in the Mediterranean over the last 900 years. In: Journal of Geophysical Research: Atmospheres. 2016, S. JD023929, doi:10.1002/2015JD023929.
  6. Colin P. Kelley et al.: Climate change in the Fertile Crescent and implications of the recent Syrian drought. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 112, Nr. 11, 2015, S. 3241–3246, doi:10.1073/pnas.1421533112.
  7. Francesca De Châtel: The Role of Drought and Climate Change in the Syrian Uprising: Untangling the Triggers of the Revolution. In: Middle Eastern Studies. Band 50, Nr. 4, 4. Juli 2014, ISSN 0026-3206, S. 521–535, doi:10.1080/00263206.2013.850076.
  8. M. Skaf, S. Mathbout: Drought changes over last five decades in Syria. In: Options Méditerranéennes. Band 95, 2010, S. 107–112 (om.ciheam.org [PDF]).
  9. John Anthony Allan, Tony Allan: The Middle East Water Question: Hydropolitics and the Global Economy. Tauris & Co Ltd, London, New York 2002, ISBN 1-86064-813-4.
  10. Joshua Hammer: Is a Lack of Water to Blame for the Conflict in Syria? Auf: Smithsonian.com, Juni 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2014.
  11. Daniel Lingenhöhl: Wie der syrische Bürgerkrieg mit dem Klimawandel zusammenhängt. Auf: Spektrum.de, 2. März 2015.
  12. Martin Woker: Die Rache der Verelendeten. (Memento vom 8. April 2014 im Internet Archive) In: Neue Zürcher Zeitung, 6. April 2014. Abgerufen am 5. Januar 2015.
  13. Ricardo M. Trigo, Célia M. Gouveia, David Barriopedro: The intense 2007–2009 drought in the Fertile Crescent: Impacts and associated atmospheric circulation. In: Agricultural and Forest Meteorology. Band 150, Nr. 9, 15. August 2010, S. 1245–1257, doi:10.1016/j.agrformet.2010.05.006.
  14. Middle East & Central Asia: Continued Drought in 2009/10 Threatens Greater Food Grain Shortages. Und Middle East: Deficient Rainfall Threatens 2009/10 Wheat Production Prospects. USDA Commodity Intelligence Report, 16. September respektive 15. Dezember 2008.
  15. Robert F. Worth: Earth Is Parched Where Syrian Farms Thrived. In: The New York Times, 13. Oktober 2010. Abgerufen am 4. Januar 2015.
  16. Deborah Amos Mideast Water Crisis Brings Misery, Uncertainty. npr.org, 7. Januar 2010
  17. Peter H. Gleick: Water, Drought, Climate Change, and Conflict in Syria. In: Weather, Climate, and Society. Band 6, Nr. 3, 3. März 2014, ISSN 1948-8327, S. 331–340, doi:10.1175/WCAS-D-13-00059.1.
  18. Peter H. Gleick: The Syrian Conflict and the Role of Water. In: Peter H. Gleick (Hrsg.): The World’s Water. The Biennial Report on Freshwater Resources. 2014, ISBN 978-1-59726-421-1, S. 147–151, doi:10.5822/978-1-61091-483-3_8.
  19. Thomas L. Friedman: The Other Arab Spring. In: The New York Times. 7. April 2012. Abgerufen am 30. Dezember 2014.
  20. How Climate Change Helped Fuel Syria’s Civil War. In publichealthwatch, 4. März 2015.
  21. Lars Fischer: Syrienkrieg von schwerer Dürre ausgelöst. Auf: Spektrum.de, 25. Juni 2014. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  22. Dürre als Zündfunke für den syrischen Bürgerkrieg? Auf Bild der Wissenschaft online, Erde und Weltall – Klima und Wetter, 3. März 2015.
  23. Phil Hearse: Resource wars and the Middle East. Mitschrift einer Rede 16. Januar 2010, auf marxsite.com – zur geopolitischen Gesamtlage ds Raumes.
  24. Spiegel-Online, Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?, Axel Bojanowski, 7. März 2015
  25. Francesca de Châtel: The Role of Drought and Climate Change in the Syrian Uprising: Untangling the Triggers of the Revolution. In: Middle Eastern Studies. 2014, doi:10.1080/00263206.2013.850076.
  26. Global Hazards – February 2013. NOAA-NCDC Climate Monitoring, 20. März 2013.
  27. USDA World Agricultural Production. Abschnitt Syria Wheat: Severe drought along western winter grains significantly impacts production. Auf The Crop Site, 9. Mai 2014.
  28. Heatwaves from India to the Middle East and Europe. Elena Ugrin auf TheWatchers, thewatchers.adorraeli.com, 7. Juni 2015
  29. F. Giorgi: Climate change hot-spots. In: Geophysical Research Letters. Band 33, Nr. 8, 1. April 2006, S. L08707, doi:10.1029/2006GL025734.
  30. J. Lelieveld, P. Hadjinicolaou, E. Kostopoulou, J. Chenoweth, M. El Maayar, C. Giannakopoulos, C. Hannides, M. A. Lange, M. Tanarhte, E. Tyrlis, E. Xoplaki: Climate change and impacts in the Eastern Mediterranean and the Middle East. In: Climatic Change. Band 114, Nr. 3-4, 7. März 2012, S. 667–687, doi:10.1007/s10584-012-0418-4.
  31. Jonathan Chenoweth, Panos Hadjinicolaou, Adriana Bruggeman, Jos Lelieveld, Zev Levin, Manfred A. Lange, Elena Xoplaki, Michalis Hadjikakou: Impact of climate change on the water resources of the eastern Mediterranean and Middle East region: Modeled 21st century changes and implications. In: Water Resources Research. Band 47, Nr. 6, 10. Juni 2011, doi:10.1029/2010WR010269 (onlinelibrary.wiley.com).
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