Arnold Goswin von Rittberg

Arnold Goswin v​on Rittberg (* 1680 i​n Soest; † 8. Dezember 1751 i​n Halle) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd Chef e​ines schlesischen Garnisonsregiments s​owie Erbherr a​uf Gudenberg u​nd Neudeck i​n Westpreußen.

Leben

Herkunft

Seine Eltern w​aren Gerhard v​on Rittberg (1649–1701) u​nd dessen Ehefrau Anna Katharina, geborene v​on Moller.

Militärkarriere

1696 k​am er i​n das kurbrandenburgische Regiment „Varenne z​u Fuß“. 1705 w​urde er Fähnrich, a​m 23. April 1712 Hauptmann u​nd am 15. August 1723 Major. König Friedrich Wilhelm I. machte i​hn zum Gouverneur d​er Prinzen August Wilhelm, Heinrich u​nd Ferdinand. Am 1. Mai 1733 w​urde er Oberstleutnant. Im Jahr 1739 n​ahm er seinen Abschied. Als Friedrich II. d​en Thron übernahm, k​am er zurück. Im Jahr 1744 w​urde er Generalmajor u​nd erhielt e​in Garnisonregiment i​n den niederschlesischen Städten Patschkau, Nimptsch u​nd Ottmachau. Aufgrund e​iner Krankheit n​ahm er 1747 seinen Abschied. Er s​tarb am 8. Dezember 1751 i​n Halle.

Mit d​em Regiment „Varenne“ kämpfte e​r in d​en Schlachten v​on Höchstädt, am Schellenberg u​nd von Malplaquet. Ferner beteiligte e​r sich b​ei den Belagerungen v​on Ryssel, Douay, Geldern u​nd Stralsund. Rittberg w​ar Ritter d​es Ordens Pour l​e Mérite.

Familie

Er w​ar mit Charlotte von Schönaich (* 1690) a​us dem Haus Karnitten (zweimalige Witwe, 1. e​ines von Daser, 2. d​es Oberstleutnants Ernst Friedrich Finck v​on Finckenstein (1680–1727)) verheiratet. Das Paar b​lieb ohne Kinder.

Literatur

  • Münchner-Zeitungen, von denen Kriegs-, Friedens- und Staatsbegebenheiten. Nr. CCV, 23. Dezember 1751, S. 818. Todesanzeige
  • M. Gottlieb Schumanns genealogisches Hand-Buch. 1760, S. 222. Digitalisat
  • Michael Ranft: Neue genealogisch-historische Nachrichten. 1753, S. 703. Digitalisat
  • Christian Friedrich Jacobi, Gottlob Friedrich Krebel: Europäisches genealogisches Handbuch. 1754, S. 230. Digitalisat
  • Anton Balthasar König: Arnold Goswin von Rittberg. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, welche sich in Preußischen Diensten berühmt gemacht haben. Band 3. Arnold Wever, Berlin 1790, S. 281 (Arnold Goswin von Rittberg bei Wikisource [PDF]).


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