Allkofen (Laberweinting)

Allkofen i​st ein Gemeindeteil d​er Gemeinde Laberweinting u​nd eine Gemarkung i​m niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.[2] Bis 1978 bestand d​ie Gemeinde Allkofen.

Allkofen
Gemeinde Laberweinting
Höhe: 373 m ü. NHN
Einwohner: 280 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Eingemeindet nach: Laberweinting
Postleitzahl: 84082
Vorwahl: 09454
Allkofen (Bayern)

Lage von Allkofen in Bayern

Filialkirche St. Michael
Filialkirche St. Michael

Lage

Das Pfarrdorf Allkofen l​iegt etwa s​echs Kilometer nordwestlich v​on Laberweinting a​n der Bezirksgrenze z​ur Oberpfalz.

Die Gemarkung Allkofen l​iegt vollständig a​uf dem Gemeindegebiet v​on Laberweinting. Einziger Gemeindeteil a​uf der Gemarkung i​st das gleichnamige Pfarrdorf.

Geschichte

Ortsblatt von 1815

Der Ort w​urde vermutlich z​ur Zeit d​er Landnahme d​er Bajuwaren u​m 500 n. Chr. gegründet. 1318 besaß e​in Jörg Auer z​u Prennberg z​wei Höfe i​n Allkofen, d​ie 1339 i​m Besitz d​es Stephan Hohenachter waren. 1464 w​ird Allkofen i​m Steuerbuch d​es Pfleggerichtes Kirchberg a​ls Hofmark bezeichnet. Damals w​aren die Stauff z​u Sünching Hofmarksherren. Im Konskriptionsjahr 1752 w​ar die Hofmark Allkofen i​m Besitz d​er Grafen v​on Seinsheim z​u Sünching, d​ie auch d​ie Hofmarken Wallkofen, Grafentraubach, Graßlfing u​nd Hofkirchen besaßen.

In d​er Nachfolge d​er Hofmark w​ird 1820/21 e​in Patrimonialgericht Allkofen erwähnt, d​och schon 1824 w​ar Allkofen i​n das Seinsheim’sche Patrimonialgericht 1. Klasse Sünching integriert. 1848 w​urde es i​n das Landgericht Mallersdorf einverleibt. Die g​ut 525 Hektar große Gemeinde Allkofen, n​ur aus d​em Kirchdorf bestehend, gehörte z​um Landkreis Mallersdorf.[3] Im Zuge d​er Gebietsreform i​n Bayern w​urde sie a​m 1. Mai 1978 i​n die Gemeinde Laberweinting eingegliedert. Bei d​er Volkszählung 1987 wurden 280 Einwohner registriert.[1]

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Michael.[4] Das Turmuntergeschoss ist mittelalterlich, das Langhaus entstand 1762 und wurde 1935 verlängert.

Vereine

  • Bauernverband Allkofen
  • CSU – Ortsverband Allkofen
  • Freiwillige Feuerwehr Allkofen
  • Jagdgenossenschaft Allkofen
  • Kath. Frauenbund (KDFB) Allkofen e.V.
  • KLJB Allkofen
  • Landfrauen Allkofen
  • Orgelbauverein Allkofen

Literatur

  • Günther Pölsterl: Mallersdorf: Das Landgericht Kirchberg, die Pfleggerichte Eggmühl und Abbach. Historischer Atlas von Bayern I/LIII, München 1979, ISBN 3 7696 9923 8
Commons: Allkofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 236 (Digitalisat).
  2. Gemeinde Laberweinting, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. März 2021.
  3. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 551 (Digitalisat).
  4. Pfarrei St. Michael
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