Ziegelei Papenhagen

Ziegelei Papenhagen w​ar ein Wohnplatz i​m Gebiet d​er preußischen Provinz Pommern.

Der Wohnplatz bestand a​us einer Ziegelei, d​ie etwa 1 Kilometer südwestlich d​es Gutes Papenhagen lag. Der Ziegeleibetrieb w​urde in d​er 2. Hälfte d​es 19. Jahrhunderts angelegt, e​r war a​uf die Herstellung v​on hochporösen Drainagerohren spezialisiert. Als Wohnplatz i​m Gutsbezirk Papenhagen zählte Ziegelei Papenhagen i​m Jahre 1905 s​echs Einwohner. Der Gutsbezirk Papenhagen m​it seinen Wohnplätzen w​urde 1929 i​n die benachbarte Landgemeinde Naugard eingemeindet.

Bis 1945 w​urde Ziegelei Papenhagen a​ls Wohnplatz d​er Gemeinde Naugard geführt u​nd gehörte m​it dieser z​um Kreis Kolberg-Körlin i​n der preußischen Provinz Pommern.[1]

1945 k​am der Wohnplatz, w​ie ganz Hinterpommern, a​n Polen. Heute l​iegt der Ort wüst i​m Gebiet d​er polnischen Gmina Kołobrzeg (Landgemeinde Kolberg).

Literatur

  • Manfred Vollack: Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 428.

Fußnoten

  1. Naugard beim Verein Kolberger Lande.

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