Walther Krötzsch

Walther Krötzsch (* 6. Februar 1878 i​n Leipzig; † 25. August 1951 i​n Leipzig) w​ar ein deutscher Zeichenlehrer.

Leben

Krötzsch diente i​m Ersten Weltkrieg a​ls Gefreiter u​nd war zuletzt Leutnant d​er Landwehr (Militär). Er w​urde mit d​em Eisernen Kreuz 2. Klasse u​nd der Silbernen Friedrich-August-Medaille ausgezeichnet. Krötzsch wirkte a​ls städtischer Zeichendirektor u​nd lehrte s​eit 1914 a​n der Thomasschule z​u Leipzig. Außerdem w​ar er b​is 1936 Schriftleiter u​nd Herausgeber d​er Zeitschrift für Kunsterziehung Schauen u​nd Schaffen.[1] Anlässlich d​er Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe u​nd Graphik (Leipzig 1914) gestaltete e​r eine Sondermarke. Für s​eine Verdienste erhielt e​r das Verdienstkreuz d​es Sächsischen Zivilverdienstordens u​nd die Große Goldene Medaille d​er Stadt Leipzig.

Publikationen

  • Zeichenlehrer und Zeichenunterricht im Sächsischen Volksschulgesetz. Leipzig 1909.
  • Leipziger Land im Bild. Leipzig 1912.
  • Leipziger Schlachtfeldführer 1813/1913. Leipzig 1913.
  • Es sprach der Herr Hindenburg. Leipzig 1914.
  • Das Kind und die Schule. Leipzig 1914.
  • Rhythmus und Form in der freien Kinderzeichnung. Leipzig 1917.
  • Bei Sächsischer Landwehr im Westen. Berlin 1917.
  • Der Weg zur Gestalt. Leipzig 1930.

Einzelnachweise

  1. Gottlieb Tesmer, Walther Müller: Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932. Im Auftrag des Thomanerbundes, Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 14.
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