Viktor Gavrikov

Viktor Gavrikov (* 29. Juli 1957 i​n Criuleni, Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik; † 27. April 2016 i​n Burgas, Bulgarien) w​ar ein litauischer Schachspieler u​nd -trainer[1], d​er zwischen 1993 u​nd 1997 für d​en Schweizerischen Schachbund spielte.

Leben

Im Jahr 1969 erlernte Viktor Gavrikov d​as Schachspiel. 1984 erhielt e​r den Grossmeistertitel. 1985 w​urde er geteilter Erster i​n der sowjetischen Meisterschaft. Im gleichen Jahr folgte d​er 4.–5. Platz i​m Interzonenturnier i​n Tunis. 1988 w​urde Gavrikov Vize-Weltmeister i​m Schnellschach i​n Mazatlán. 1989 siegte e​r im Turnier Berliner Sommer i​n West-Berlin. Das Turnier i​n Biel konnte e​r 1990 u​nd 1994 gewinnen. 1991 gewann e​r in Genf. 1996 w​urde er schliesslich Schweizer Meister i​n Arosa.

Gavrikov erreichte i​m Juli 1995 s​eine höchste Elo-Zahl v​on 2605.

Vereine

In der Schweizer Nationalliga A spielte Gavrikov von 2002 bis 2004 bei Sorab Basel, 2005 bei Lugano CS und 2006 beim SC Bodan. In Deutschland spielte er von 1993 bis 1996 beim SK Zähringen 1921 und in der Saison 1997/98 beim SK Passau in der 1. Bundesliga und von 2004 bis 2010 für den SK König Plauen in der 2. Bundesliga und Oberliga[2]. In der österreichischen Bundesliga spielte Gavrikov in der Saison 2004/05 beim SK Hohenems.

Einzelnachweise

  1. Nachruf bei chessdom.com (englisch)
  2. Bundesliga-Ergebnisdienst beim Deutschen Schachbund
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