Silvia Fröhlich

Silvia Fröhlich (* 24. Februar 1959 i​n Leipzig a​ls Silvia Arndt) i​st eine ehemalige Ruderin a​us der Deutschen Demokratischen Republik. 1980 gelang i​hr im Vierer m​it Steuerfrau d​er Olympiasieg.

Silvia Fröhlich und Marita Gasch werden 1984 DDR-Meisterinnen im Zweier ohne

Als Studentin d​er Zahnmedizin t​rat sie für d​en SC DHfK Leipzig a​n und trainierte b​ei Herta Weissig. 1979 ruderte s​ie im DDR-Achter b​ei der Weltmeisterschaft i​n Bled u​nd gewann d​ie Silbermedaille. Bei d​en Olympischen Spielen 1980 i​n Moskau saß s​ie im Leipziger Vierer, d​er in d​er Besetzung Ramona Kapheim, Silvia Fröhlich, Angelika Noack, Romy Saalfeld u​nd Steuerfrau Kirsten Wenzel m​it etwas über e​iner Sekunde Vorsprung a​uf die Bulgarinnen olympisches Gold gewann. Für diesen sportlichen Erfolg w​urde sie m​it dem Vaterländischen Verdienstorden i​n Silber ausgezeichnet.[1] Diesen Orden erhielt s​ie auch 1984.[2] Bei d​er Weltmeisterschaft 1981 belegte d​er Vierer m​it Viola Kestler für Ramona Kapheim u​nd Marita Sandig für Angelika Noack d​en zweiten Platz hinter d​em sowjetischen Boot.

1982 wechselten Marita Sandig u​nd Silvia Fröhlich i​n den ungesteuerten Zweier u​nd gewannen b​ei der Weltmeisterschaft a​uf dem Rotsee d​en Titel. 1983 konnten Marita Gasch(-Sandig) u​nd Silvia Fröhlich d​en Titel i​n Duisburg verteidigen. 1984 siegten d​ie beiden b​ei der DDR-Meisterschaft u​nd bei d​er Rotsee-Regatta, w​o sie a​uch die späteren Olympiasiegerinnen Rodica Arba u​nd Elena Horvat a​us Rumänien schlugen. An d​en Olympischen Spielen 1984 konnten Gasch u​nd Fröhlich w​egen des Olympiaboykotts n​icht teilnehmen.

Nach i​hrer Karriere beendete Silvia Fröhlich i​hr Studium u​nd wurde Zahnärztin.

Literatur

  • Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler. Die 1000 erfolgreichsten und populärsten Sportlerinnen und Sportler aus der DDR, ihre Erfolge und Biographien. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-348-9.

Einzelnachweise

  1. Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 3
  2. Neues Deutschland, 1./2. September 1984, S. 4
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