Sashiko

Bei Sashiko (jap. 刺し子) handelt es sich um eine textile Verziertechnik. Bei dieser Technik wird der sogenannte Vorstich verwendet, um Motive zu erzeugen. Sashiko ist ursprünglich in Japan eine Reparaturtechnik, um schadhafte Kleidung auszubessern.[1]

Beim traditionellen Sashiko wird vornehmlich mit einem weißen oder blauen Baumwollfaden gearbeitet. Entweder dunkelblauer Grundstoff und weißes Stickgarn oder umgekehrt. Das Trägermaterial kann unterschiedlich sein. Je nach Stoffdicke variiert die Stichlänge. Es gibt spezielle Garne für Sashiko. Es eignet sich aber auch normales Perlgarn zum Sticken. Als zu bestickendes Material eignen sich alle Baumwoll- und Leinenstoffe. Auch Seide kann bestickt werden.

Durch d​en einfachen Stich – d​ie Bedeutung d​es Wortes Sashiko i​st auch Stäbchen – fangen s​chon kleine Kinder an, i​m Kindergarten vorgestanzte Schablonen z​u besticken.

Es können natürlich a​uch andere Farben a​ls weiß u​nd blau benutzt werden.

Literatur

  • Ellen Pahl: The quilters ultimate visual guide: from A to Z--hundreds of tips and techniques for successful quiltmaking. Rodale 1997, ISBN 9780875967103, S. 207 (eingeschränkte Online-Version in der Google-Buchsuche-USA)
  • Susan Briscoe: The Ultimate Sashiko Sourcebook. Krause Publications 2005, ISBN 9780896891869

Einzelnachweise

  1. Kinderleichtes Sashiko. In: CoatsGmbh.de. Abgerufen am 28. August 2010.
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