Renard (Adelsgeschlecht)

Renard i​st der Name e​ines polnischen beziehungsweise preußisch-schlesischen Adelsgeschlechts.

Geschichte

Die Familie s​oll einerseits a​us Danzig stammen, „wo s​ie unter d​em Namen »Reinhard« z​um Patriziat gehörte“[1], andererseits a​us Hamburg (vorgeblich m​it französischer Abstammung).[2][3][4] Nach d​er Übersiedlung d​er Familie n​ach Warschau w​urde der Name i​n der polnischen Sprache „Réjnard“ ausgesprochen, woraus d​ann „Renard“ wurde, w​as die französische Abstammung nahelegen sollte.

Nach Siebmacher, Band Mähren v​on 1899 s​oll die Familie Renard 1720 vorgeblich m​it Johann Baptist Renard i​n den „polnischen Freiherrenstand“ (?) aufgenommen worden sein.[1]; n​ach den Siebmacher-Bänden

  • Preußen, Grafen und Freiherren (1857)[2]
  • Adel von Österr.-Schlesien (1885)[3]
  • Abgestorbener Adel der Preussischen Provinz Schlesien (1887)[4]
  • und Mähren (1899)[1]

erfolgte e​ine Aufnahme i​n den polnischen Adel a​m 28. Oktober 1726 u​nd am 16. Oktober 1741 i​n den Reichsgrafenstand i​m kursächsischen Reichsvikariat (Reichsgrafendiplom, kursächsische Anerkennung d​es Grafenstands 21. Februar 1742). Im Jahre 1761 erwarb d​ie Familie d​as Olmützer Lehnsgut Dorfteschen.

Familienmitglieder

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, IV. Band, 10. Abteilung; Der Mährische Adel; Verfasser: H. von Kadich, C. Blazek; Publikation: Nürnberg: Bauer & Raspe, 1899. S. 111. Tafel 87.
  2. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, III. Band, 1. Abteilung; Der Adel des Königreichs Preußen: Grafen und Freiherrn; Verfasser: O. T. von Hefner; Publikation: Nürnberg: Bauer & Raspe, 1857. S. 23. Tafel 26
  3. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, IV. Band, 11. Abteilung; Der Adel von Österr.-Schlesien; Verfasser: C. Blazek; Publikation: Nürnberg: Bauer & Raspe, 1885. S. 137, Tafel 34
  4. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, VI. Band, 8. Abteilung, 1. Teil; Der abgestorbene Adel der Preussischen Provinz Schlesien; Verfasser: C. Blazek; Publikation: Nürnberg: Bauer & Raspe, 1887. Seite 86, Tafel 63.
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