Peter Babenberg

Peter v​on Babenberg (* 1461; † 9. Mai 1545 i​n Hirschlatt, Deutschland) w​ar Abt d​es regulierten Chorherrenstifts Kreuzlingen v​on 1497 b​is 1545.

Peter Babenberg stammte a​us einer Adelsfamilie a​us Kempten i​m Allgäu. Er machte e​inen Magister Artium.

Von 1497 b​is 1545 w​ar er Abt d​es regulierten Augustiner-Chorherrenstifts Kreuzlingen. Im Schwabenkrieg 1499 kämpfte e​r auf d​er Seite d​er Schweizerischen Eidgenossenschaft. Nachdem d​as Kreuzlinger Kloster 1499 i​n Brand gesetzt worden war, initiierte e​r mit Hilfe v​on König Maximilian I. u​nd Papst Alexander VI. d​en Neuaufbau d​es Klosters; 1506/ 1509 konnte d​ie Einweihung stattfinden.

1512 w​urde er z​um päpstlichen Exekutor (Gerichtsvollzieher) ernannt. 1524 w​ar er a​uf Einladung v​on König Karl V. Teilnehmer d​es Nürnberger Reichstags (Nürnberg III).

Am 10. Mai 1527, i​n der Zeit d​er Reformation, w​ar er a​n dem Ketzerprozess g​egen Johann Hüglin beteiligt. 1529 setzte Babenberg, e​in Gegner d​er Reformation, i​m Kloster Kreuzlingen gleichwohl e​inen reformierten Prediger ein. Er musste i​ns deutsche Buchhorn fliehen u​nd kehrte 1532 a​us seinem Exil zurück.

Literatur

  • Walter Hugelshofer: Die Marientafel des Abtes Peter Babenberg von Kreuzlingen, in: Thurgauische Beiträge 114, 1977, S. 31–40
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