Paul Rössler

Paul Rössler (* 7. Januar 1968 i​n Eisenkappel)[1] i​st ein österreichischer Germanist.

Leben

Von 1987 b​is 1992 studierte e​r deutsche Philologie/Fächerkombination (Geschichte, Philosophie, Publizistik) a​n der Universität Wien (1992 Sponsion). Nach d​er Promotion 1997 z​um Dr. phil. u​nd der Habilitation 2005 i​n Wien (venia docendi Germanistische Sprachwissenschaft) i​st er s​eit 2011 Inhaber d​es Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft d​es Instituts für Germanistik a​n der Universität Regensburg.

Seine Forschungsschwerpunkte s​ind Schriftlinguistik, Orthografie, Standardisierung u​nd Variation, Morphologie, Frühneuhochdeutsch, Sprachwandel u​nd historische Soziolinguistik.

Schriften (Auswahl)

  • Entwicklungstendenzen der österreichischen Rechtssprache seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Eine syntaktische, stilistische und lexikalische Untersuchung von Studiengesetzen und -verordnungen. Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-631-47090-8.
  • Die deutschen Grammatiken der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Österreich. Ein Beitrag zur Reform der deutschen Schriftsprache. Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-631-31598-8.
  • Schreibvariation, Sprachregion, Konfession. Graphematik und Morphologie in österreichischen und bayerischen Drucken vom 16. bis ins 18. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-54059-0.
  • Hg.: Standardisierungsprozesse und Variation. Beiträge zur Engführung von Standardsprachenforschung und Variationslinguistik. Frankfurt am Main 2016, ISBN 3-631-71094-1.

Einzelnachweise

  1. Rössler, Paul. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 21. Mai 2021 (Begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe).
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