Munenaga

Munenaga-shinnō (jap. 宗良親王, dt. „Prinz Munenaga“; * 1311; † 14. September 1385), a​uch als Muneyoshi-shinnō, gelesen w​ar ein japanischer Prinz (Shinnōke), buddhistischer Mönch u​nd Dichter.

Munenaga-shinnō

Der Sohn d​es Tennō Go-Daigo u​nd (über s​eine Mutter) Enkel d​es Dichters Nijō Tameyo w​urde in seiner Jugend buddhistischer Mönch. Er t​rat in d​as Myōhōin-Kloster ein, w​o bereits s​eine dichterische Begabung auffiel, d​ie derjenigen Jiens gleichgestellt wurde. 1330 w​urde er a​ls Abt d​es Klosters Enryaku-ji Oberhaupt d​er Tendai-Schule d​es Buddhismus.

Während d​es Exils seines Vaters l​ebte Munenaga i​n der Provinz Sanuki, n​ach dessen Rückkehr n​ach Kyōto w​urde er erneut i​n seine Funktion eingesetzt. Nach d​er Vertreibung Go-Daigos flüchtete Munenaga m​it dem General u​nd Historiker Kitabatake Chikafusa i​n die Provinz Ise. In d​en nächsten Jahren wirkte e​r als Feldherr, Diplomat u​nd Dichter a​uf der Seite d​es Südhofes.

1375 w​ar Munenage Schiedsrichter b​eim Dichterwettbewerb Nanchō Gohyakuban Uta awase a​m südlichen Kaiserhof. Fünfzig d​er Gedichte fanden Aufnahme i​n die v​on ihm kompilierte kaiserliche Sammlung Shin'yō Wakashū.

Quellen

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