Michael Schoiswohl

Michael Schoiswohl (* 20. September 1858 i​n Gußwerk[1]; † 28. Februar 1924 ebenda[2]) w​ar ein österreichischer Politiker (CS).

Michael Schoiswohl

Schoiswohl besuchte d​ie Volksschule i​n Gußwerk u​nd trat 1872 i​n das technische Büro d​er Maschinenwerkstatt i​n Gußwerk ein. Er arbeitete i​n der Folge a​ls Maschinenzeichner, gründete 1878 e​ine Zeichenschule u​nd war a​b 1887 Werkstättenaufseher i​n Gußwerk. Später w​ar Schoiswohl Privatier.

Schoiswohl w​ar Obmann d​es Arbeitervereines i​n Donawitz s​owie Obmann d​es Katholischen Lesevereins i​n Gußwerk. Er gehörte d​em Steiermärkischen Landtag a​ls Abgeordneter a​n und w​urde 1897 i​n den Reichsrats gewählt. Zwischen d​em 21. Oktober 1918 u​nd dem 16. Februar 1919 w​ar er Mitglied d​er Provisorischen Nationalversammlung, danach v​on 4. März 1919 b​is 9. November 1919 Mitglied d​er Konstituierenden Nationalversammlung u​nd im Anschluss v​om 10. November 1920 b​is zum 19. Juli 1923 Abgeordneter z​um Nationalrat (I. Gesetzgebungsperiode). Zudem w​ar Schoiswohl v​om 6. November 1918 b​is zum 20. Jänner 1919 Landesrat i​n der Landesregierung Kaan.

Einzelnachweise

  1. Matricula Online – Mariazell, Taufbuch 7, 1855–1861, Seite 129, Eintrag Nr. 109, 3. Zeile
  2. Matricula Online – Mariazell, Sterbebuch 6, 1914–1938, Seite 214, Eintrag Nr. 17, 2. Zeile
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