Liste der Kulturdenkmäler in Limburgerhof

In d​er Liste d​er Kulturdenkmäler i​n Limburgerhof s​ind alle Kulturdenkmäler d​er rheinland-pfälzischen Gemeinde Limburgerhof einschließlich d​er Ortsteile Kohlhof u​nd Rehhütte aufgeführt. Grundlage i​st die Denkmalliste d​es Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 18. Mai 2017).

Denkmalzonen

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Alte Kolonie Limburgerhof, Brunckstraße 1–39, Sieglestraße 1–40, Speyerer Straße 22–32 (gerade Nummern)
Lage
1900/01 Arbeitersiedlung der BASF, Ludwigshafen, 1900/01, Architekt Paul Eugen Haueisen; eineinhalbgeschossige Doppelhäuser, Ziegelbauten auf Hausteinsockeln, Krüppelwalmdächer; eingeschossige Anbauten mit Waschküche, Hausgärten
Denkmalzone Neue Kolonie Limburgerhof, Carostraße 1–16, 18, 20, Hanserstraße 2–6 (gerade Hausnummern) und 8–24, Kaiserallee 9–27 (ungerade Hausnummern), Knietschstraße 1–24, Knospstraße 10–40 (gerade Hausnummern), Berliner Platz 13
Lage
1913 ff. Arbeitersiedlung der BASF, Ludwigshafen, 1913 ff., Architekt Theodor Fischer, München; Einheiten à zwei bis sechs Doppelhäuser, eingeschossige Putzbauten, teilweise mit Krüppelwalmen und Gauben, Eingänge hinter Loggien mit zweiläufigen Freitreppen; eingeschossige Anbauten mit Waschküche, Hausgärten; zugehörig: Feierabendhaus (s. Berliner Platz 13)
Denkmalzone Mennonitischer Friedhof Kohlhof, nördlich des Ortes; Flur Im Rehfeld, Kurze Gewanne
Lage
1840 1840 angelegt, um 1940 erweitert; schräggestellte Tafeln als Grabmäler weitere Bilder

Einzeldenkmäler

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Feierabendhaus Limburgerhof, Berliner Platz 13
Lage
1913 Feierabendhaus der BASF-Siedlung; an klassizistischen Schlossbauten orientierter Baukörper, 1913, Architekt Theodor Fischer, München
Protestantische Pfarrkirche Limburgerhof, Kirchenstraße 1
Lage
1955–57 Stahlbetonskelettbau, Fensterband unterhalb des flachen Daches, freistehender Glockenturm, 1955–57, Architekt Egon Freyer, Speyer weitere Bilder
Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius Limburgerhof, Kirchenstraße 21
Lage
1936/37 monumentaler Saalbau mit Glockenturm, Sakristei, Vorhalle, 1936/37, Architekt Josef Ohmer, Ludwigshafen weitere Bilder
Wohnhäuser Limburgerhof, Parkstraße 4–10
Lage
1914 Lehrerwohnhäuser; eingeschossige Häuserzeile mit Mansarddach, 1914
Schulhaus Limburgerhof, Parkstraße 12
Lage
1914 ehemaliges Schulhaus der BASF, repräsentativer gusssteingegliederter Walmdachbau, 1914
Schlösschen im Park Limburgerhof, Parkstraße 43 (mit Nr. 41 und 45)
Lage
1826 ehemaliges Schlösschen der Gräfin Waldner von Freundstein, dreiteilige Anlage, 1826; klassizistischer Putzbau (Nr. 43), zurückgesetzt zwei sandsteingegliederte Walmdachbauten (Nr. 41 und 45)
Park Limburgerhof, Speyerer Straße
Lage
hervorgegangen aus dem Park des um 1810 errichteten Hofsitzes der Limburger Hofes, heutige Erscheinung im Wesentlichen nach 1826 unter Friedricke Gräfin Waldner von Freundstein, dreiteilige Parkanlage: Englischer Landschaftsgarten, wohl von Johann Zeyher, Schwetzingen; Gemüse- und Pflanzgarten; Obst- bzw. Pächtergarten; Park 1920 und 1969 verkleinert;
darin Schlösschen (Parkstraße 43), Turm (Weinbietstraße) und ehemalige Simultankirche (heute Neuapostolische Kirche, Neubau von 1982)
Kilometerstein Limburgerhof, Speyerer Straße, bei Nr. 14/16
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts Kilometerstein; mannshoher Sandsteinpfeiler, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Capitol-Lichtspiele Limburgerhof, Speyerer Straße 107a
Lage
1954 einschließlich der Ausstattung insbesondere des Foyers im Originalzustand erhaltenes Kino von 1954; seltenes Beispiel eines noch in Betrieb befindlichen Kinos der 1950er Jahre in Rheinland-Pfalz
Bahnhof Limburgerhof Limburgerhof, Speyerer Straße 129
Lage
1854 ehemaliger Bahnhof, ursprünglich Hauptbahnhof Mutterstadt; neuklassizistischer Putzbau, Baujahr 1854, hölzerner Güterschuppen (1992 abgegangen), Toilettenhaus weitere Bilder
Turm im Park Limburgerhof, Weinbietstraße
Lage
1834 dreigeschossiger Turm mit pavillonartigem Aufsatz, hohe Rundbogenöffnungen, 1834 weitere Bilder
Mennonitenkirche Kohlhof, Nr. 5
Lage
1887/88 sandsteingegliederter gründerzeitlicher Klinkerbau, bezeichnet 1887/88; mit Ausstattung weitere Bilder
Hofanlage Kohlhof, Nr. 8
Lage
1809–11 Dreiseithof, 1809–11; Einfirstanlage, teilweise Fachwerk; Bruchsteinscheune, teilweise Fachwerk; Gesindehaus; eineinhalbgeschossiger Stall und Remisebau
Wohnhaus Kohlhof, Nr. 10
Lage
1840 Doppelwohnhaus, 1840, Fachwerk bezeichnet 1724, Erker um 1900; Fachwerkscheune
Villa Denis Rehhütte, Nr. 5
Lage
1880/81 gründerzeitlicher Klinkerbau auf unregelmäßigem Grundriss, Mansardwalmdach, turmartiger Risalit mit Zeltdach, 1880/81, Garten
Wohn- und Verwaltungsgebäude Rehhütte, Nr. 9
Lage
1874 Wohn- und Verwaltungsgebäude mit Walmdach, 1874 mit älteren Teilen; Brunnentrog, bezeichnet 1845; Mühle, 18. oder 19. Jahrhundert
Hofanlage Rehhütte, Nr. 19 und 13
Lage
17. bis 20. Jahrhundert winkelförmige ehemalige Hofanlage, 17. bis 20. Jahrhundert; Fachwerkwohnhaus mit hofseitiger Galerie, 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert teilweise massiv erneuert; Torfahrt am Nebengebäude wohl vor 1617; durch Umbau um 1920 einheitliches Erscheinungsbild aller Gebäude(teile) als eineinhalbgeschossige Massivbauten, teilweise Fachwerk

Literatur

Commons: Kulturdenkmäler in Limburgerhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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