Liste der Baudenkmäler in Auerbach (Landkreis Deggendorf)

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der niederbayerischen Gemeinde Auerbach zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Blick auf Auerbach in Niederbayern

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Auerbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 6
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit farbiger Putzgliederung, bezeichnet mit „1698“ D-2-71-113-1 BW
Hauptstraße 10
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Pankratius und Margareta Barocker Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem Kuppeldachturm, Anfang 18. Jahrhundert, um 1760 verlängert; mit Ausstattung D-2-71-113-2 BW

Weitere Ortsteile

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alperting
Alperting 8
(Standort)
Vierseithof Bauernhaus, zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach, Trauf- und Giebelschrot, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Stallstadel, massiver bzw. hölzerner Satteldachbau, i​m Kern Mitte 19. Jahrhundert

Stadel, eintenniger hölzerner Satteldachbau m​it nördlichem Halbwalm, Ende 18. Jahrhundert

Remise, massiver Walmdachbau, 18./19. Jahrhundert

D-2-71-113-3 BW
Berging
Berging 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Giebelschrot, im Kern Ende 18. Jahrhundert, teilweise erneuert D-2-71-113-4 BW
In Berging
(Standort)
Pestsäule Granitsäule mit Laternenaufsatz, bezeichnet „1645“ D-2-71-113-34 BW
Grubhof
Grubhof 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Stallstadel, zweitenniger hölzerner Steildachbau m​it Traidkasten u​nd Blockbaustall, 17./18. Jahrhundert

Hofbrunnen, Granittrog, bezeichnet „1788“

D-2-71-113-7 BW
Hinterherberg
Hinterherberg 7
(Standort)
Ehemals Wohnstallhaus Blockbau-Obergeschoss über Bruchsteinmauerwerk mit Flachsatteldach, Trauf- und Giebelschrot, erstes Drittel 19. Jahrhundert, teilweise erneuert D-2-71-113-8 BW
Hinterherberg
Hinterherberg 8
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau, teilweise mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, im Kern Ende 18. Jahrhundert

Traidkasten, erdgeschossiger Blockbau m​it Satteldach, 18./19. Jahrhundert

Backhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 19. Jahrhundert

D-2-71-113-10 BW
Hinterreit
In Hinterreit
(Standort)
Weilerkapelle Kleiner Satteldachbau mit Dachreiter, wohl erstes Drittel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-113-11 BW
Hitting
Hitting 4
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, erstes Viertel 19. Jahrhundert

Zuhaus, Flachsatteldachbau m​it Blockbau-Obergeschoss u​nd weitem Dachüberstand, erstes Viertel 19. Jahrhundert

D-2-71-113-38 BW
Hitting
Hitting 4
(Standort)
Kruzifix Gefasster Holzcorpus, wohl Anfang 19. Jahrhundert, Kreuz mit rautenförmiger Rahmung und Wettermantel später D-2-71-113-35 BW
Oberauerbach
Urbachstraße 1; Urbachstraße 3
(Standort)
Waldlerhaus Erdgeschossiger Blockbau über hohem verputztem Steinsockel mit Flachsatteldach, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-113-16 BW
Oberauerbach
Urbachstraße 9
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau über steinernem Sockel mit Flachsatteldach und Traufschrot, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-113-15 BW
Obersteingrub
Nähe Obersteingrub
(Standort)
Hofkapelle Neubarocker Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, um 1900; mit Ausstattung D-2-71-113-17 BW
Obersteinhausen
Obersteinhausen 15
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Blockbau über verputztem Steinsockel mit Flachsatteldach und zweiseitig umlaufendem Schrot, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-113-20 BW
Prechhausen
Prechhausen 9
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-113-37 BW
Schattenberg
Lohwiese
(Standort)
Wegkapelle Kleiner offener Zeltdachbau, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-113-24 BW
Schattenberg
Schattenberg 1
(Standort)
Kapelle Flachsatteldachbau mit Dachreiter, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-113-23 BW
Unternbach
Bei Unternbach
(Standort)
Flurkreuz Hölzernes Kruzifix mit Wettermantel und Mater Dolorosa, um 1800, Gedenktafel 1941 D-2-71-113-36 BW
Untersteinhausen
Frohnstettner Feld in der Flur Untersteinhausen
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, wohl 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-113-27 BW
Utting
Kirchfeld
(Standort)
Kapelle Kleiner Satteldachbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-113-28 BW
Kirchfeld
Utting 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und zwei giebelseitigen Schroten, bezeichnet mit „1826“ D-2-71-113-29 BW
Vorderreit
Marterlist
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Putzgliederung, 19. Jahrhundert D-2-71-113-31 BW
Zolling
Zolling 3
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Blockbau mit zweiseitig umlaufendem Schrot, Ende 18. Jahrhundert D-2-71-113-33 BW

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rothmühle
Rothmühle 2
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-71-113-22 BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

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