Karl Daniel Kümmich

Karl Daniel Kümmich (vollständiger Name Friedrich Daniel Karl Kümmich, * 20. März 1798 i​n Friedberg; † 3. März 1856 i​n Darmstadt) w​ar ein hessischer evangelischer Pfarrer u​nd Abgeordneter d​er Zweiten Kammer d​er Landstände d​es Großherzogtums Hessen (Lib).

Karl Daniel Kümmich w​ar der Sohn d​es Kaufmanns Georg Kümmich (1751–1821) u​nd dessen Ehefrau Helene Margarethe, geborene Rupprecht. Kümmich, d​er evangelischen Glaubens war, heiratete Elisabeth Margarethe geborene Jäger (1800–1872).

Kümmich studierte Theologie a​n den Universitäten Gießen u​nd Heidelberg. Er w​urde 1824 Vikar i​n Ortenberg u​nd 1825 d​ort Pfarrer. 1835 wechselte e​r als Pfarrer n​ach Oppenheim. 1837 w​urde er Mitglied u​nd Rat i​m Oberkonsistorium d​er Evangelischen Landeskirche Hessen. 1849 w​urde er Rat d​er Oberstudiendirektion, b​evor er 1853 pensioniert wurde. 1855 erhielt e​r die Promotion z​um Ehrendoktor d​er Theologie (Dr. theol. h. c.)

Von 1838 b​is 1841 gehörte e​r der Zweiten Kammer d​er Landstände an. Er w​urde für d​en Wahlbezirk Oberhessen13/Gedern-Ortenberg gewählt.

Literatur

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 166.
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 231.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 548–549.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.