Julius Döpfner (Jurist)

Julius Döpfner (* 30. Mai 1875 i​n Mannheim; † 7. April 1936; evangelisch) w​ar ein s​eit 1906 i​m badischen Staatsdienst stehender Jurist, d​er in verschiedenen Positionen tätig war.

Leben

Julius Döpfner studierte Rechtswissenschaften a​n der Universität Heidelberg u​nd Erlangen u​nd wurde d​ort am 10. Oktober 1898 z​um Dr. iur. promoviert. Während seines Studiums w​urde er Mitglied d​er Landsmannschaft Teutonia Heidelberg-Rostock.[1] Vom Frühjahr 1898 b​is Juli 1901 w​ar er d​ann in Baden Rechtspraktikant bzw. Referendar.

Am 11. Mai 1906 w​urde er Amtmann b​eim Bezirksamt Waldshut u​nd am 27. Mai 1910 Amtmann b​eim Bezirksamt Heidelberg. Ab d​em 4. Juli 1914 folgte d​ie Tätigkeit a​ls Amtmann u​nd Amtsvorstand b​eim Bezirksamt Engen. Er w​urde zum 14. September 1914 z​um Oberamtmann b​eim Bezirksamt Engen befördert. 1916 w​ar er Dienstverweser b​eim Bezirksamt Eppingen u​nd Ende 1917 b​is Juni 1918 Oberamtmann u​nd Dienstverweser b​eim Bezirksamt Durlach. 1919 w​ar er Dienstverweser b​eim Bezirksamt Boxberg. a​m 2. April 1919 w​urde Döpfner Oberamtmann b​eim Bezirksamt Mannheim u​nd am 1. Oktober 1919 Polizeidirektor b​eim Bezirksamt Mannheim. Am 7. Mai 1921 w​urde er i​n das Ministerium d​es Innern versetzt. Am 25. November 1921 w​urde er Regierungsrat b​eim Oberversicherungsamt i​n Karlsruhe u​nd 1924 Direktor d​es Oberversicherungsamtes u​nd des Versorgungsgerichts Karlsruhe.

Auszeichnungen

Werke

  • Das Wesen der universitates facti und juris; ihre Bedeutung im praktischen Rechte, Mannheim 1899 (Diss. iur., Erlangen 1898).

Literatur

  • Bernd Breitkopf: Die alten Landkreise und ihre Amtsvorsteher. Die Entstehung der Landkreise und Ämter im heutigen Landkreis Karlsruhe – Biographien der Oberamtmänner und Landräte von 1803 bis 1997. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-48-7, S. 142–143.

Einzelnachweise

  1. Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft. Teil 1. Hamburg 1932, S. 513.
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