Jardins de Mossèn Costa i Llobera

Die Jardins de Mossèn Costa i Llobera gehören zu den bedeutendsten Themengärten Europas. Der Park befindet sich am Fuße des Montjuïc in Barcelona und ist nach dem mallorquinischen Priester und Poeten Miquel Costa i Llobera benannt. Die etwa drei Hektar großen Gärten beherbergen eine bedeutende Anzahl exotischer Gewächse.

Die Jardins de Mossèn Costa i Llobera am Fuße des Montjuïc in Barcelona.

Lage

Blick von den Gärten auf die Küste und den Hafen von Barcelona.

Der Park liegt im Stadtviertel Sants-Montjuïc. Der Eingang befindet sich südlich des Stadtberges zwischen Carretera de Miramar und Paseo de Josep Carner. Dieser Teil der Stadt genießt ein besonderes Mikroklima, das etwa 2 oder 3 Grad höher ist als die Durchschnittstemperatur Barcelonas. Der Grund dafür ist die windgeschützte Lage, die optimale Bedingungen für die Kultivierung tropischer Gewächse bietet. Der Park gewährt eine spektakuläre Aussicht auf die Küste und den Hafen Barcelonas. Er liegt nur einen Kilometer von der Kolumbusstatue am Ende der Rambla entfernt, ist aber von der Stadt aus nicht sichtbar.

Geschichte

Die Gärten wurden 1970 u​nter Anleitung v​on Joan Pañella Bonastre i​n einem aufgelassenen Steinbruch angelegt. 2006 w​urde der Park für Verbesserungsarbeiten geschlossen u​nd 2011 n​ach einigen technischen Problemen (geologische Stabilität u​nd Entwässerung) wieder eröffnet.

1987 w​urde der Park v​on einem Journalisten d​er New York Times z​u einem d​er 10 schönsten Parkanlagen d​er Welt erklärt.

Bepflanzung

Der Park beherbergt circa 800 verschiedene Kakteen und andere Wüstengewächse. Man findet auch andere exotische Pflanzen, vor allem subtropische Palmen. Die Pflanzen stammen aus vielen Wüsten der Welt, hauptsächlich aber aus Afrika, Amerika und Australien. Außerdem wachsen hier eine große Zahl von Palmenarten und einige andere subtropische Bäume. Unter den Kakteen sticht ein 200 Jahre alter Oreocereus celsianus hervor.

Literatur

Commons: Jardins de Mossèn Costa i Llobera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.