Irtenberg

Die Einöde Irtenberg i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Kist i​m unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Irtenberg
Gemeinde Kist
Höhe: ca. 350–385 m ü. NN
Fläche: 6,68 ha
Einwohner: 2 (1987)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
Postleitzahl: 97270
Vorwahl: 09306

Sie l​iegt dreieinhalb Kilometer südwestlich d​es Ortskerns v​on Kist, beidseits d​er Staatsstraße 578 i​n der Gemarkung Irtenberger Wald. Der weniger a​ls sieben Hektar Fläche umfassende Ortsteil d​er Gemeinde Kist i​st umgeben v​on gemeindefreiem Gebiet.[2]

Geschichte

Durch d​ie Lage a​n der historischen Verbindung zwischen Baden u​nd Bayern befand s​ich bis z​um Jahr 1836[3] i​n Irtenberg e​in Zollamt.[4]

Einwohnerentwicklung

  • 1830: 0 18 Einwohner, 2 Wohngebäude[4]
  • 1871: 00 6 Einwohner[5]
  • 1885: 00 4 Einwohner, 1 Wohngebäude[6]
  • 1900: 00 9 Einwohner, 1 Wohngebäude[7]
  • 1925: 0 12 Einwohner, 1 Wohngebäude[8]
  • 1950: 00 4 Einwohner, 1 Wohngebäude[9]
  • 1961: 00 8 Einwohner, 2 Wohngebäude[10]
  • 1970: 00 8 Einwohner[11]
  • 1987: 00 2 Einwohner, 2 Wohngebäude[1]

Baudenkmale

Das ehemalige Forsthaus Irtenberg stammt a​us der ersten Hälfte d​es 18. Jahrhunderts. Es i​st ein zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau m​it geohrten Fensterrahmungen.[12]

Religion

Der Ort gehört z​ur katholischen Pfarrei Kist u​nd zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oberaltertheim.

Umwelt

Irtenberg l​iegt umgeben v​om Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Irtenberger u​nd Guttenberger Wald".[2]

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 382 (Digitalisat).
  2. BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  3. Geschichte. Gemeinde Kist, abgerufen am 1. März 2016: „Bis zum Jahr 1836, als Baden dem deutschen Zollverein beitrat, war Kist Sitz eines Oberzollamtes – untergebracht war dies im Forsthaus Irtenberg.“
  4. Anton Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Untermainkreis. Würzburg 1830 (snipset "Irtenberg = Jägerhaus, 3 St. A.S., mit 1 Zollamt, 2 Wohnh., 4 Fam., 18 S., 16 Kath., 2 Prot., Filial zur Pf. Kleinrinderfeld, zur Schule zu Kist, 3/4 St. davon.").
  5. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1374, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  6. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1309 (Digitalisat).
  7. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1393 (Digitalisat).
  8. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1427 (Digitalisat).
  9. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1244 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 906 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 195 (Digitalisat).
  12. Denkmalliste für Kist (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.