Ignatz Metz

Christoph Igna(t)z Felix Theophilus Metz (* 10. Oktober 1829 i​n Darmstadt; † 19. April 1909 ebenda) w​ar ein hessischer Jurist, Politiker (NLP) u​nd Abgeordneter d​er 2. Kammer d​er Landstände d​es Großherzogtums Hessen.

Ignatz Metz war der Sohn des praktischen Arztes Dr. Karl August Metz und dessen Ehefrau Anna Barbara, geborene Bauer. Metz, der katholischen Glaubens war, blieb unverheiratet. Sein Bruder August (1818–1874) war Vorsitzender der Nationalliberalen Partei (NLP) Hessens.

Metz studierte a​b 1847 Rechtswissenschaften a​n der Universität Gießen u​nd wurde 1862 Hofgerichtsadvokat a​m Hofgericht Darmstadt. 1880 w​urde er a​ls Rechtsanwalt a​m Landgericht u​nd Oberlandesgericht Darmstadt zugelassen. 1898 w​urde er z​um geheimen Justizrat ernannt. Die Anwaltszulassung g​ab er 1905 zurück.

Von 1878 b​is 1896 gehörte e​r der Zweiten Kammer d​er Landstände an. Er w​urde für d​en Wahlbezirk Starkenburg 9/Lampertheim gewählt.

Literatur

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 260.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 588.
  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 186.
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