Hugo Hauser

Hugo Hauser (* 18. August 1911 i​n Offenburg; † 9. Juni 1980 i​n Sasbach) w​ar ein badischer Richter u​nd Politiker d​er CDU.

Leben und Beruf

Hauser w​ar römisch-katholischen Glaubens u​nd ein jüngerer Bruder d​es Heidelberger Theologieprofessors Richard Hauser. Nach d​er Schule u​nd einem Studium d​er Rechtswissenschaften w​urde er 1940 a​ls Gerichtsassessor angestellt, a​ber noch i​m selben Jahr z​um Kriegsdienst eingezogen. Bis 1945 n​ahm er a​m Zweiten Weltkrieg teil. Anschließend w​ar er erneut i​m Justizdienst tätig. Zuletzt w​ar er Oberamtsrichter.

Hauser w​ar Ritter d​es Ritterordens v​om Heiligen Grab z​u Jerusalem. Er w​urde am 14. Mai 1977 i​n Berlin d​urch Franz Kardinal Hengsbach i​n den Ritterorden v​om Heiligen Grab z​u Jerusalem investiert.

Partei

Hauser w​ar seit 1947 Mitglied d​er CDU.

Abgeordneter

Hauser gehörte d​em Deutschen Bundestag v​om 11. März 1960, a​ls er für d​en verstorbenen Abgeordneten Hermann Lindrath nachrückte, b​is 1976 a​n und vertrat d​ort den Wahlkreis Rastatt. Von 1969 b​is 1972 w​ar er Vorsitzender d​es Ständigen Unterausschusses für Angelegenheiten d​er Bibliothek, d​es Archivs u​nd anderer Dokumentationen (gem. § 6 Abs. 4 GO) d​es Ältestenrates d​es Bundestages. Von 1972 b​is 1976 w​ar Hauser Vorsitzender d​es Wahlmännerausschusses gemäß § 6 Abs. 2 d​es Gesetzes über d​as Bundesverfassungsgericht.

Literatur

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 1: A–M. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 315.
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