Holte-Lastrup

Holte-Lastrup i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Lähden i​m niedersächsischen Landkreis Emsland. Der a​us den beiden Dörfern Holte u​nd Lastrup bestehende Ort l​iegt östlich d​es Kernbereichs v​on Lähden.

Holte-Lastrup
Gemeinde Lähden
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 49774
Vorwahl: 05964
Holte-Lastrup (Niedersachsen)

Lage von Holte-Lastrup in Niedersachsen

Fachwerkhaus in Holte-Lastrup
Fachwerkhaus in Holte-Lastrup

Westlich l​iegt das 23 ha große Naturschutzgebiet Tiefe Vehn u​nd südlich d​as 2,9 h​a große Naturschutzgebiet Zitterteiche.

Der Ort l​iegt an d​er Landesstraße L 55. Die B 213 verläuft südlich.

Am östlichen Ortsrand fließt d​ie Südradde, e​in rechter Nebenfluss d​er Hase.

Holte w​urde am 14. Juli 947 erstmals a​ls Holuidde (Holz, Wald) i​n einer Schenkungsurkunde König Ottos I., d​em späteren ersten deutschen Kaiser, a​n das Kloster Enger erwähnt. Der Ort gehörte damals z​um Agartinga (Agradingau).[1][2]

Die Gemeinde Holte-Lastrup w​urde am 1. Januar 1964 i​m damaligen Landkreis Meppen d​urch den Zusammenschluss d​er beiden Gemeinden Holte u​nd Lastrup gebildet. Am 1. Februar 1971 w​urde Holte-Lastrup n​ach Lähden eingemeindet.

Siehe auch

Commons: Holte-Lastrup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. „Otto I. - iuli 14, Throtmennia - schenkt dem von seiner mutter der königin Mahthilde zu ehren der h. Maria und Laurentius gegründeten kloster Engern die ihm von Diotericus aufgegebenen besitzungen an 19 orten im gau Leri in der grafschaft Heinrichs, im Hasegau in der grafschaft Liutolfs und im gau Agartinga in der grafschaft Sigiberts... Nach der V. Mahthild. ant. c. 2 M. G. SS. 10, 576 war daselbst bereits durch Widukind eine cellula errichtet“ In: RI II,1 n. 154 (online; abgerufen am 15. Januar 2017)
  2. „Erste geschichtliche Erwähnung in Urkunde Kaiser Otto des Großen von 947 als "Holuidde"= Holz,Wald. Die "Curia Holte" war ein großer Oberhof mit mehreren Unterhöfen und ab 1311 im Besitz des Bischofs von Osnabrück.Dazu gehörten der Schultenhof, 3 Nebenhöfe, die freien Sundern, die Kirche und das Gildehaus (erw.1349). Die sogenannt "Freiheit Holte" beschränkte sich auf Steuerfreiheit des niederen Adels gegenüber dem Bischof. Von 1252 bis 1820 war Holte neben Kirchspiel-Mittelpunkt auch Verwaltungssitz für Holte, Lastrup, Lähden, Herßum, Ahmsen, Vinnen und Wachtum (Wachtum später zu Löningen).“ In: Die Geschichte von Holte auf holte-lastrup.de (Memento des Originals vom 15. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.holte-lastrup.de (abgerufen am 15. Januar 2017)
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