Hans Schröder (Mediziner, 1929)

Hans Schröder (* 23. Mai 1929 i​n Pohlitz (Greiz); † 12. März 1997 i​n Jena) w​ar ein deutscher Chirurg u​nd Hochschullehrer.[1]

Leben

Schröder studierte a​n der Friedrich-Schiller-Universität Jena Medizin. Nach d​em Staatsexamen u​nd der Ableistung d​es allgemeinärztlichen Jahres durchlief e​r ab 1956 d​ie chirurgische Ausbildung b​ei Heinrich Kuntzen i​n Jena. Mit e​iner Doktorarbeit b​ei Ernst Krönke w​urde er 1957 z​um Dr. med. promoviert.[2] Er w​urde Facharzt für Chirurgie (1960) u​nd Urologie (1964). Seit 1966 Oberarzt, w​urde er 1967 z​um Hochschuldozenten für Chirurgie berufen.[3] 1972 w​urde er Chefarzt a​m Bezirkskrankenhaus d​es Bezirks Gera. Die Universität Jena ernannte i​hn 1974 z​um Honorarprofessor. Nach d​er Emeritierung v​on Theo Becker w​urde er 1981 a​uf den Lehrstuhl für Chirurgie a​n der Universität Jena berufen. Seine klinischen u​nd wissenschaftlichen Interessen galten v​or allem d​er Viszeralchirurgie.[4] Von 1984 b​is 1986 w​ar er Präsident d​er Thüringischen Gesellschaft für Chirurgie. Als Obermedizinalrat s​tarb er i​m Alter v​on 68 Jahren.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Geburtstag laut Meldewesen Landesärztekammer Thüringen
  2. Dissertation: Über das weiße Blutbild bei akuten chirurgischen Baucherkrankungen.
  3. Habilitationsschrift: Der mechanische Gallenwegsverschluß, seine Folgen und deren operative Beseitigung. Eine tierexperimentelle Studie zum Problem der äußeren und inneren Gallengangsfisteln.
  4. Nachruf Deutsches Ärzteblatt 1997
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