Grünlasmühle

Grünlasmühle i​st eine Einöde a​uf der Gemarkung Brand i​m oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth.

Grünlasmühle
Gemeinde Brand
Höhe: 550 m ü. NHN
Einwohner: 2 (1987)[1]
Postleitzahl: 95682
Vorwahl: 09236

Geografie

Die Einöde l​iegt im Südwesten d​es Fichtelgebirges a​uf der westlichen Uferseite d​er Gregnitz, d​ie ein linker Zufluss d​er Fichtelnaab ist.[2] Grünlasmühle i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Brand u​nd liegt k​napp zwei Kilometer östlich v​on deren Gemeindesitz.

Geschichte

Das bayerische Urkataster z​eigt Grünlasmühle i​n den 1810er Jahren a​ls einen a​us einer Herdstelle bestehenden Ort, d​er am rechten Ufer d​er Gregnitz l​iegt und beinahe vollständig v​on Wald umgeben ist.[3] Seit d​em bayerischen Gemeindeedikt v​on 1818 gehört d​ie Einöde z​ur politischen Gemeinde Brand, d​ie aus sieben Orten besteht.[4]

Jahr 001875001885001900001925001950001961001970001987
Einwohnerzahl 14[5]16[6]8[7]10[8]26[9]12[10]5[11]2[1]

Baudenkmäler

Denkmalgeschützter Torbogen aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk

Der Torbogen d​es Anwesens m​it der Hausnummer 3 s​teht unter Denkmalschutz. Bei diesem Baudenkmal handelt e​s sich u​m ein unverputztes Bruchsteinmauerwerk, d​as aus d​er ersten Hälfte d​es 19. Jahrhunderts stammt.

Commons: Grünlasmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 281 (Digitalisat).
  2. Grünlasmühle auf BayernAtlas
  3. Grünlasmühle auf BayernAtlas Klassik
  4. Heribert Sturm: Kemnath. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Historischer Atlas von Bayern. Teil Altbayern Heft 40. München 1975, S. 325 (online).
  5. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 863, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  6. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 812 (Digitalisat).
  7. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 846 (Digitalisat).
  8. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 851 (Digitalisat).
  9. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 727 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 537 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 142 (Digitalisat).
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