Gaspermeabilitätsmethode

Die Gaspermeabilitätsmethode ist ein physikalisches Verfahren zur Messung von Oberflächen, meist als Summe der äußeren und der innere Oberflächen eines Feststoffes, also einschließlich der Oberfläche eventuell vorhandener Poren, Kanäle oder anderer dem Gas zugänglicher Hohlräume.[1] Zur Messung wird das Blaine-Gerät nach der Norm DIN 66 127 benutzt. Die so gemessene spezifische Oberfläche kann auf die Masse in der Dimension m2·kg−1 oder auf das geometrische Volumen in der Dimension m2·m−3 bezogen sein.

Bedeutung

Die gemessene spezifische Oberfläche d​ient der Charakterisierung d​es Zerkleinerungsgrades v​on Feststoffen (gemahlener Zement)[2] o​der der gleichmäßigen Beschaffenheit v​on heterogenen Katalysatoren.

Einzelnachweise

  1. S. Ebel und H. J. Roth (Herausgeber): Lexikon der Pharmazie, Georg Thieme Verlag, 1987, S. 422, ISBN 3-13-672201-9.
  2. (Herausgeber: Franz Rudolf Runge und Wilhelm Karl Schwarze): Lehrbuch der chemischen Technologie, Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig, 1965, 27. Auflage, S. 429–433.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.